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Nachtschaltung in Asterisk 1.6.2.X

17.03.2010

Lesen bildet im Allgemeinen, so sagt man zumindest landläufig.

Heute heißt es, ich googel mal eben. Aber auch da ist häufig lesen angesagt. Und was findet man alles zu Asterisk  und Nachtschaltung. Häufig die Form des includes mit dem passenden Context und Parametern.

Eine vielzitierte Quelle ist hier das Asterisk-Buch von Stefan Wintermeyer. Dieses Buch ist ein brauchbares Einstiegs- und Nachschlagebuch. Deshalb steht es sogar in Printform bei mir im Schrank.

Ein Zitat aus dem Buch:

Beispiel

Wenn eine Firma an Wochentagen von 9:00 bis 17:00 Uhr und samstags von 9:00 bis 14:00 Uhr geöffnet hat, kann ein Dialplan für sie wie folgt aussehen:

; Tag
 include => tagschaltung|09:00-17:00|mon-fri|*|*
 include => tagschaltung|09:00-14:00|sat|*|*
include => anrufbeantworter

[tagschaltung]
exten => 2000,1,Dial(SIP/2000)

[anrufbeantworter]
exten => 2000,1,VoiceMail(2000,u)

Dieses Beispiel hatte in unserem Fall zur Folge, dass wir zwischen 09:00 und 17:00 uhr geöffnet habe?

Nein, völlig falsch! Diese wunderschöne Schreibweise und Definition funktioniert leider in der von uns verwendeten Asterisk Version 1.6.2.2 nicht mehr.
Das Zeichen “|” wird als Variablenabgrenzung ignoriert und als Text interpretiert.

Es hat doch eine ganze Weile gedauert, bis wir dahinter gekommen sind, dass anstelle des “|” ein Komma muss.
Korrekt sieht es jetzt also bei Asterisk 1.6.2.2 wie folgt aus:

Beispiel

Wenn eine Firma an Wochentagen von 9:30 bis 19:00 Uhr und samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr geöffnet hat, kann ein Dialplan für sie wie folgt aussehen:

; Tag
 include => tagschaltung,09:30-19:00,mon-fri,*,*
 include => tagschaltung,10:00-14:00,sat,*,*
include => anrufbeantworter

[tagschaltung]
exten => 2000,1,Dial(SIP/2000)

[anrufbeantworter]
exten => 2000,1,VoiceMail(2000,u)

Nettes kleines Video zu einer Heim Asterisk Telefonanlage

16.03.2010

Joachim Hummel hat sich auf seinem Blog die Arbeit gemacht und stellt dort eine Möglichkeit der Asterisk Telefonanlage vor.

Kurz und knapp hat er dort die Vorzüge, grade für den Privat und Soho Bereich zusammengefasst. Das Beste aber kommt, wie immer, zum Schluss.

Eigens dafür hat er noch ein Video mit eingebunden, wo er seine Anlage erklärt.

Dieses haben wir immer vorgehabt, ist jedoch aus Zeitmangel gescheitert.

Daher vielen Dank nach München.

Telefone SNOM M9 neu eingetroffen und…..

26.02.2010

gleich wieder auf die Reise gegangen.

Soeben sind für unseren VoIP Ausbau und angeschlossener Asterisk Anlage die letzten mobilen Telefone des Herstellers SNOM eingetroffen.

Nach den Geräten der Serie M3 waren dieses jetzt die grade erschienenen Modelle M9. Dieses Kapitel fällt zur Zeit unter das Risiko des early adaptors.

Geräte angeschlossen und die Mobilteile meldeten sich automatisch an. Dieses Feature ist super gelungen. Dann war es aber mit der Herrlichkeit vorbei.

Was war passiert?

Die vergebene IP-Adresse passte nicht in unsere Netzwerkstruktur und wurde dementsprechend per Hand geändert. Dazu wurde dummerweise die IP Adresse in der SNOM Basis händisch geändert. Besser wäre es gewesen, die Adresse mittels unserem DHCP-Server vorzugeben. Aber da dieses zur Zeit noch als Test fungiert hatten wir uns entschlossen, die Eintstellung im gerät selber vorzunehmen.

Fazit: Nie, nie, nie machen.

Dieses hat zur Folge, das die SNOM M9 danach funktionslos sind. Die Netzwerkschnittstelle lässt sich nicht mehr ansprechen, ein Zurückstellen auf DHCP funktioniert nicht mehr. Änderungen über die Mobilteile werden schlicht nicht mehr angenommen oder übertragen.

Leider hat es die Firma SNOM versäumt, eine Rückstellung auf Werkseinstellungen außerhalb des Webinterfaces vorzusehen. An dieses kommt man nun nicht mehr heran. Hier verbirgt sich aber die einzige Möglichkeit das Gerät zu reaktivieren.

Fazit: Ein großer Haufen Elektronik-Kernschrott.

Ergo: Heute zurück zum Lieferanten und um Austausch gebeten. Geheilt sind wir dadurch ja noch nicht und machen es nächste Woche anders.

Neue Asterisk Telefonanlage ist kurz vor stable

23.02.2010

Sooo……

Ein Großteil der Arbeit ist geschafft. Die neue Telefonanlage ist fast fertig. Heute wurden die finalen Tests an unserem Anlagenanschluss abgeschlossen.  Zur Zeit laufen in der Anlage zwei Openvox single Port Karten, um mit dem Anlagenanschluss zu kommunizieren. Da dann und wann noch ein Fax mit Handschrift versandt werden muss, kommt für unser Multifunktionsfax ein Cisco SIP ATA Adapter zum Einsatz.

Das EC-Cash Gerät läuft im Moment noch über einen weiteren ISDN Mehrgeräteanschluss. Die Dual-BRI Karte ist schon bestellt und mit Einbindung dieser wird das EC-Cash Gerät dann auch komplett mit über die Asterisk Anlage laufen.

Jetzt setzen wir uns nur noch einmal hin und passen den Rufnummernplan, die Gruppenverteilung sowie die Nachtschaltungen und Durchwahlen an. Sobald dieses final geschehen ist, wird unserer jetzige Anlage komplett ersetzt.

Nebenbei bemerkt: Hat jemand zufällig Interesse an einer gut gepflegten, immer im Warmen gestandenen Panasonic KX-TDA15?
Diese ist jetzt über.

Odyssee der Telekommunikation mit der Telekom – Tag 6

8.11.2009

Hier die Fortsetzung von Tag 5.

Nachdem mir nun am Vortag ein “neuer”  neuer Termin mitgeteilt wurde, glaubte ich sowieso nicht mehr daran. Aber um alle Unwägbarkeiten auszuschliessen, begab ich mich am morgen zu unserem Kunden und wartete dort auf den Techniker. Der Ansprechpartner aus dem Backoffice meinte ja gestern, dass der erste Termin meiner sei und da der zuständige Techniker Spätdienst habe, sei der erste Termin zwischen 10:00 und 12:00 Uhr. Diese Zeitangaben finde ich immer wieder spannend.

Es wurde also 10:00 Uhr, 10:15 Uhr, 10:30, 10:45, ohne dass ein Techniker in Sicht oder am Telefon war. Um 10:58 dachte ich mir, ruf doch mal die Telekom an, ob dem armen Menschen evtl. etwas passiert sei. Bis ich mich dann wieder durch die Abfrageplätze gekämpft hatte, war es inzwischen 11:08 Uhr. Wenigstens sind die Rufnummern kostenlos. Aber auf meinen Einzelverbindungsnachweis dieser Aktion bin ich schon gespannt.

So erfuhr ich dann, dass der Techniker grade sein Frühstück beendet hat den Auftrag um 10:57 Uhr übernommen hat und jetzt dabei ist. Super, jetzt wissen wir schon mal, dass es den Menschen tatsächlich gibt. Dieser rief mich dann auch tatsächlich eine halbe Stunde später an und wollte sicher gehen, dass ich auch da bin, ich erklärte ihm, dass ich dieses Objekt bis zu seinem Eintreffen nicht verlassen werden.

Er kam und teilte mir als erstes mit, dass in der Vermittlungsstelle alle Ports, diese Anschlüsse betreffend ausgetauscht worden seien und kein Fehler feststellbar ist.

Ganz großes Kino. Wir haben einen Fehler und der Netzbetreiber behauptet mehrfach, dass kein Fehler vorliege. Weil aber kein Fehler vorliegt und feststellbar ist, werden teure Hardwareelemente getauscht. Schon klar.

Also mit dem inzwischen existenten Menschen in den Keller gegangen und die Leitungen und Anschlüsse von hier aus gemessen, wie bereits zuvor von uns durchgeführt.

Ergebnis: Kein Fehler feststellbar. Das verwundert dann auch nicht mehr, nachdem die halbe Vermittlungsstelle getauscht wurde.

Aber sechs Tage zur Behebung eines präzise definierten Fehlers an einem gewerblich genutzten Anschluss ist schon spannend.

Das Einzige was bleibt, ist die Frage: “Wie erkläre ich meinem Auftraggeber die insgesamt zehn Stunden, die mit notwendiger, aber unproduktiver Warterei vor Ort vergeudet wurden?

Odyssee der Telekommunikation mit der Telekom – Tag 5

7.11.2009

Hier die Fortsetzung von Tag 4.

Der Tag beginnt voller Hoffnung auf den Telekomtechniker.

Der Termin vom Vortag wurde auf heute zwischen 16:00 und 18:00 Uhr gelegt. Mit diesen Informationen beginnt man doch gerne und frohen Mutes seinen Arbeitsalltag.

Der Tag lief super, bis mein Telefon am späten Mittag klingelte und eine automatische Ansage dran war.

:: “Guten Tag, hier ist ihre Deutsche Telekom, unser Techniker war in der Vermittlungsstelle und hat dort einen Fehler behoben, wir teilen Ihnen mit, dass jetzt wieder alles in Ordnung ist und bitte die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen”.

Kreuz verdammich! Ich fasse es nicht! Der zensiert, zensiert, zensiert, zensiert, Techniker sollte a) mich anrufen und das in Person und b) vor Ort beim Kunden erscheinen.

Naja, ab und zu fällt man ja zurück in seine infantile Phase und glaubt an das Gute. Dementsprechend ist das passiert, ich packte meine Sachen zusammen und fuhr zu unserem Kunden.

Hier überprüfte ich den Fehler und stellte fest: Genau! Es hat sich nichts geändert!

Da bei unserem Kunden auch Publikumsverkehr herrscht, nahm ich mir mein Telefon und telefonierte vom Auto aus mit der Telekom. Der Erbauer der Scheiben sei an dieser Stelle ausdrücklich lobend erwähnt. Der Schallschutz der Scheiben ist unglaublich.

Aussage des Backoffices: Der Techniker kommt um 16:00 Uhr. Na denn. Da ich kein Verlangen hatte Stunden unproduktiv in der Weltgeschichte zu stehen, fuhr ich wieder meines Weges und versuchte zwischen der ganzen Geschichte auch mal Geld zu verdienen.

Wenn es läuft, dann läuft es. Auf dem Weg zurück zu unserem Kunden stand ich in einem Gespräch mit hiesigen Ordnungshütern vertieft, als mein Telefon klingelte. Leider war es mir ob der Situation nicht ganz schnell möglich das Gespräch anzunehmen, aber dafür gibt es ja frei nach Uli Stein eine Mehlbox.

Inhalt der Nachricht: Hier Telekomiker, Telekomtechniker, ich habe mehrfach versucht Sie zu erreichen, leider ist mir das weder am Objekt noch auf dieser Nummer gelungen. Ich habe am Objekt jede Störung beseitigt, aber auf wundersame Weise ist diese wieder da. Bitte rufen Sie mich noch einmal zurück.

Lieber Techniker: Wir haben es jetzt exakt 33 Minuten vor unserem vereinbarten Termin. Man möge es mir nachsehen, dass ich noch andere Dinge zu tun habe und nicht den ganzen Tag auf der Lauer liegen kann.

Genau: Wenn es stimmt, dass er das Problem gelöst hat, dann ist genau dieses unser Problem. Leider geben diese Techniker nicht ihre Telefonnummern raus, was den Wunsch eines Rückrufes nur ein wenig verkompliziert. Aber egal, von der Hotlinenummer träume ich schon nachts.

Die, zugegebenermaßen, immer noch nette Dame am anderen Ende versuchte während meines Anrufes den rückrufhörigen Techniker zu erreichen, leider erreichte sie auch nur dessen Anrufbeantworter. Hier hinterließ sie die Nachricht, dass ich mich jetzt am Objekt befinde und er dort zügigst auftauchen möge.

Die nächsten zwei Stunden verbrachte ich wo? Genau bei unserem Kunden.

Und wie? Genau, ohne den Telekomtechniker.

So allmählich vergeht mir der Spass an der Sache entgültig, aber so wie ich mich von Tag zu Tag weiter in den Eskalationsstufen hochtelefoniere, habe ich in ca. einer bis zwei Wochen gute Chancen mit dem Vorstand des Konzerns zu sprechen. Vorher habe ich allerdings eine Portierung an einen alternativen Anbieter in die Wege geleitet.

Ach ja, auf Grund des Schichtdienstes und der Nichterreichbarkeit des Technikers, (Telefon ausgestellt, denn soviel Funklöcher gibt es bei uns nicht mehr und Termine hatte er für heute auch keine mehr), haben wir morgen einen erneuten Termin.



Odyssee der Telekommunikation mit der Telekom – Tag 4

6.11.2009

Hier die Fortsetzung von Tag 3.

Es ist 07:00 Uhr und man sitzt am frühen morgen im Büro und wartet auf den Anruf der Telekom. Es soll ja auch schon vorgekommen sein, dass die Jungs zu früh dran sind, also warten.

Da für den Anruf der Telekom früher als sonst aus ihrer Nachtruhe geholt wurde, konnten so noch ein paar Kunden glücklich gemacht werden, die wohl auf gut Glück zu früher Stunde angerufen hatten. Und wo ich eh schon da war und das Telefon abnehmen durfte, machte ich das gleich mit.

Nun, wie konnte es anders sein, es wurde 10:00 und niemand der großen Firma mit dem magentafarbenen “T” meldete sich. Meine Begeisterung erreichte neue Höhen. Als nächstes beim Kunden angerufen, ob sich der Techniker irrtümlich bei ihm gemeldet hätte. Aber das war ebenfalls nicht der Fall.

Man gut, dass man irgendwann die Rufnummern im Kopf hat. Genau betrachtet eigentlich traurig…..

Eine gute Stunde später endlich der Anruf, nein der Anruf des Kunden.

Kunde: Der Telekomtechniker hat grade angerufen.

Wir: Super, warum hat der XXXXX nicht wie besprochen bei mir angerufen, und ist er jetzt da?

Kunde: Nein, ich habe ihn erstmal nicht kommen lassen.

Wir: WAS?????

Kunde: Naja, der hat gesagt, dass das Geld kostet.

Wir: Das ist der Standardspruch der Jungs, wahrscheinlich hat er genaugenommen in etwas gelautet: Wenn wir kommen und feststellen, das der Fehler nicht auf Seite der Telekom liegt, dann kostet es Geld.

Kunde: Ja kann auch sein, aber auf jeden Fall hat er gesagt, dass er die Leitung gemessen hat und das alles in Ordnung ist.

Wir: Schön, haben Sie schon einmal Ihren Anschluss vom Handy aus angerufe?

Kunde: Ja habe ich.

Wir: Und?

Kunde: Es geht nicht.

Wir: Eben, darum sollte der kommen. Das noch Leitungen von A nach B gehen wissen wir und mehr hat der im Moment nicht geprüft.

Kunde: Aber er hat nicht abgesagt, ich habe gesagt, dass ich mit Ihnen Rücksprache halte und er sich dann noch einmal bei mir meldet.

Wir: Wir kümmern uns drum, ohne viel Hoffnung, sagen Sie uns bitte sofort Bescheid, wenn er sich das zweite Mal meldet.

Der Techniker hat sich natürlich kein zweites Mal gemeldet. Aber wir hatten inzwischen nahezu den vierten Tag mit dieser ominösen Leitung verdaddelt und meine Geduld neigt sich nun ganz allmählich dem Ende entgegen.

Aber man sieht sich immer zweimal im Leben und da wir noch nicht ganz lange in diesem Bereich tätig sind, erst so seit ca. 15 Jahren, viel mir jemand ein, der ein hochproffesionelles ISDN-Prüfequipment hat. Dieser wurde schnell kontaktiert und stellte mir dieses dankenswerter Weise auch unkompliziert zur Verfügung.

Also auf ein Neues wieder zum Kunden gefahren. Gemessen, geprüft und protokolliert. Ergebnis: Die komplette Bandbreite an Fehlern, Layerfehler, Dienstefehler und was es sonst noch so gibt.

Ergebnis: Wieder die allseits beliebte Nummer angerufen und denen das Ergebnis um die Ohren gehauen. Und dabei auch noch Glück gehabt. Der Mitarbeiter des Konzerns erkannte schnell, dass er hier nicht mit Schema “F” weiterkommt und wollte mich an die passende Stelle durchstellen, leider ohne Erfolg.

Daraufhin versprach er mir einen Rückruf am nächsten Tag. (Ich lass mich überraschen)

Der nächste Tag:

Ja, auf Grund der der Kürze füge ich diesen gleich hier mit ein. Das Ergebnis war, dass die Jungs heute keinen Termin mehr rein bekommen, meine gemeldeten Fehler aber nachvollziehbar sind und am nächsten Tag um um 16:00 Uhr einen erneuten Termin vereinbaren.

Super, es geht doch.

Fortsetzung folgt.

Odyssee der Telekommunikation mit der Telekom – Tag 3

5.11.2009

Hier die Fortsetzung von Tag 2.

Erneuter Anruf des Kunden.

Aussage sei man von extern nicht über Mobilfunk zu erreichen.

Kreuz vermaledeit. Das kann doch nicht wahr sein. Das haben wir gleich, Handy gezückt und die Nummer gewählt. Ergo: Es klingelt!

Wie jetzt, nicht zu erreichen??? Man schwor Stein und Bein, dass es am Morgen nicht funktioniert hat. Zugegebenermaßen wir ich ja kurz davor mir eine dieser rollenden Wohnungen aus unserem Nachbarland zu besorgen und dort bei unserem Kunden zu kampieren und Wache zu schieben.

Kurz darauf bekam ich einen Anruf eines weiteren Kunden, der wusste, das wir dort tätig sind und bestätigte mir exakt die gemachte Aussage. Also Telekom angerufen und a) Anschluss prüfen lassen und b) evtl. Filter prüfen lassen.

Aussage = Alles in bester Ordnung. Wieder mit Mobiltelefon angerufen, es klingelt und der Kunde ist am Telefon. Ich sagte, dass müssen Unterhosenwichtel sein, bei mir funktioniert es schon den ganzen Tag. Antwort des Kunden: Dann war es wohl nur heute am Morgen.

Denkste! Eine Stunde später, man ahnt es schon, das gleiche Verhalten. Wir haben wieder die Telekom angerufen und die Lage geschildert. Der nette Mensch der Hotline bat uns in seinem Beisein dort anzurufen. Ergebniss = es klingelt. Da wurde uns die Geschichte zu bunt und wir haben mit verschiedenen Telefonen noch einmal angerufen.

Ergebniss = Der eine kam durch, der Andere nicht. Aber nicht, dass jetzt ein paar Schlauberger meinen, dass die Geschichte an dem verwendeten Mobilfunknetz liegen würde, mitnichten.

Daraufhin sah sich der Telekom Mensch veranlasst doch noch einmal genauer zu prüfen und siehe da, nun lautete die Auskunft im Vergleich zum Vortag nicht mehr alles in Ordnung, sondern: Ein Anschluss ist völlig tot und der andere lebt auch nur noch halb.

Na endlich, das ist doch mal eine Aussage. Somit Techniker bestellt, und vorsorglich im Haus die NTBAs getauscht. Die Dinger, die da lagen hatten eine verblüffende Ähnlichkeit mit diversen Vorserienmodellen. Jedoch brachte dieser Tausch keine Besserung.

Dementsprechend warten auf den nächsten Tag und den Techniker. Vereinbarter Termin: 8:00

Odyssee der Telekommunikation mit der Telekom – Tag 2

4.11.2009

Hier nun die Fortsetzung von Tag 1.

Kunde rief an, dass jetzt keine Faxe funktionieren. Leider war kein Zugang zu dem Standort der Hausverteilung möglich.

Das gestrige Faxgerät wechselte über Nacht das Gewand und schrumpfte in ein Anderes. Nachdem ich verlautbart hatte, dass ich ohne Zugriff auf die Hausverteilung nichts tun kann, vereinbarte man, dass man mich ruft, sobald der Raum zugänglich ist.

Drei Stunden später:

Auf dem Zentraltelefon leuchten diverse nicht existente Leitungen und es funktioniert kein Fax.

Herkunft des Adventskranzes auf dem Telefon? Die Telefonanlage. Wo es am Tag zuvor noch bestens funktionierte verabschiedete sich über Nacht eine komplette analoge Baugruppe in das Nirvana. Dort telefoniert jetzt wahrscheinlich Herr Cobain analog.

Also die betroffenen Anschlüsse umgeklemmt, Gott sei Dank sind ja noch ein paar frei, Konfiguration überprüft und durch den Kunden abnehmen lassen.

Sehr merkwürdig das Ganze, aber wie war das mit den Pferden und Apotheken…..

Odyssee der Telekommunikation mit der Telekom – Tag 1

3.11.2009

Tag 1:

Anruf des Kunden: Guten Tag, wir kennen uns noch nicht aber ich habe ein Problem: Mein Telefon geht nicht. Sie müssen mal vorbei kommen.

Wir: Gerne, welcher Anschluss ist es denn?

Kunde: Dieser, von dem ich grade anrufe.

Wir ????

Nun gut, wir sind dann mal geschwidn vorbei gefahren und haben uns die Sache vor Ort angesehen. Die oben erwähnten Fragezeichen lösten sich dann im Gespräch auf, denn der Fehler war, dass der Kunde keine Mobilfunknummern anrufen konnte. Uns hatte er ja logischerweise auf dem Festnetz angerufen.

Also flugs den Fehler einmal demonstrieren lassen und tatsächlich, das Telefon hat Netz, liegt vor einem und ist nicht zu erreichen. Nun erstmal in die Installtion einfinden.

Fazit: Handelsüblicher Anlagenanschluss der Telekom. Festnetznumern lassen sich anwählen, Mobilfunknummern nicht. Nun gut. Leider ist der Errichter der Anlage nicht mehr existent und somit auch die Zugangsdaten der Anlage nicht mehr.

Aber was soll es? Ein bischen hier gedreht, ein bischen da geschraubt und noch nebenbei die ein oder andere Telefonnummer gewählt und schon läuft das. Zu allem Übel, man verzeihe mir diese Sichtweise, ist die Telefonanlage eine Siemensanlage, Baujahr so knapp nach dem Kartoffelkrieg.

Nach eingehender Prüfung ist, auf den ersten, zweiten und auch dritten Blick, kein offensichtlicher Fehler feststellbar.

Was bei PCs hilft, hilft auch häufig bei Telefonanlagen. = Reboot tut gut. Dementsprechend wurde die Anlage einmal komplett neu gestartet.

Daraufhin wieder zum Haupttelefon und gewählt.

Ergebniss: Mobiltelefon eins ist erreichbar, gleich der zweite Versuch, Treffer noch ein Erfolg.

Super, Auftrag abgeschlossen.

Wer nun denkt, dass war es, der hat a) die Überschrift nicht gelesen und b) irrt.

Fortsetzung folgt.



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