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Asterisk Telefonanlage weiterer Ausbau

20.03.2010

Grundsätzlich hat sich die Telefonanlage auf Basis der Software Asterisk bewährt. So wird es langsam Zeit aus dem Provisorium ein bischen was anständiges zu machen.

Die größten Probleme machen zur Zeit noch die SNOM M3. Hier haben wir noch einen recht unschönen Hall, bzw. ein Echo in der Leitung. Dieses tritt, wenn überhaupt, bei den SNOM 370 und 820 nur in sehr abgemilderter Form auf.

Auf der anderen Seite sind die M3s auch die meistgenutzten Geräte zur Zeit. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass doch die beiden HFC-Karten, welche die ISDN-Verbindung herstellen schuld an dem Dilemma sind. Also lange Rede, kurzer Sinn, die Hardware wird sich noch einmal ändern.

Zur Zeit läuft der Gute noch mit einem Athlon XP 2000+, 160GB Maxtor Festplatte und 1GB DDR-Speicher. Als ISDN Karten kommen zwei openvox hfc Karten zum Einsatz. Das ganze wird umhüllt von einem alten Maxdata Tower.

Der Finalzustand sieht ab Montag wie folgt aus:

Gehäuse: 19″ 2HE

Mainboard: Asus P5K-SE Green

CPU: Intel C2D E6500

Arbeitsspeicher: 2GB DDR2-RAM

Festplatte: 2x Kingston 30GB SSD als RAID 1

ISDN: Beronet BN2S0E

Das RAID 1 dient rein zur Sicherheit. Die SSD haben den Vorteil, dass sie a) kalt bleiben, b) leise sind und c) kaum Stromverbrauch haben. Bis auf die ISDN Karte läuft das System schon. Der momentane Spitzenverbrauch liegt bei unter 50 Watt. Wenn unsere Panasonic Telefonanlage auch so genügsam gewesen wäre, hätte ich es verstanden. Wie aber ein eigentlich nur auf eine Anwendung optmiertes Produkt deutlich mehr Strom verbrät ist mir noch schleierhaft.

So warten wir mal den Montag ab, wie sich die neue Konstellation bewährt.

Jetzt wird es ernst für snom…

3.03.2010

Wie ja bereits die Tage berichtet hatten wir viel Erfolg mit den neuen snom M9.

Zugegebenermaßen hat uns dieses ziemlich ge- und verärgert. Wie Uwe ja auch passend sagte, trat dieses Verhalten Gott sei Dank bei uns und nicht unserem Kunden auf.

Jetzt muss ich allerdings auch eine Lanze für snom brechen. Wie in den Kommentaren ersichtlich, hat sich umgehend Herr Baier aus dem Hause snom bei uns gemeldet und einen, wenn leider auch erfolglosen, Lösungsvorschlag unterbreitet.

Dieses verdient Respekt. Bei manchem hochgelobten Megahersteller heißt es da schon einmal Anwenderfehler, an unseren Produkten kann es nicht liegen.  Bei snom hat man schon allein durch diese Geste das Gefühl als Kunde noch ernst genommen zu werden.

Daher habe ich meinen Wochenplan kurzfristig geändert und werde dem Messestand der Firma snom heute, quasi jetzt, einen Besuch abstatten. Da die Hannover Messe AG für ihre Leitmesse die Besuchzeiten ja immer weiter kürzt war dieses Jahr eigentlich gar kein Besuch geplant.

Jedoch hat besagter Herr Baier mit seiner schnellen und auch nachhaltigen Kommunikation mit Sicherheit viel für sein Unternehmen getan und zumindest bewirkt, dass wir uns doch noch näher mit dem Unternehmen befassen.

Näheres gibt es, wenn ich aus der Landeshauptstadt wieder zurück bin.

Telefone SNOM M9 neu eingetroffen und…..

26.02.2010

gleich wieder auf die Reise gegangen.

Soeben sind für unseren VoIP Ausbau und angeschlossener Asterisk Anlage die letzten mobilen Telefone des Herstellers SNOM eingetroffen.

Nach den Geräten der Serie M3 waren dieses jetzt die grade erschienenen Modelle M9. Dieses Kapitel fällt zur Zeit unter das Risiko des early adaptors.

Geräte angeschlossen und die Mobilteile meldeten sich automatisch an. Dieses Feature ist super gelungen. Dann war es aber mit der Herrlichkeit vorbei.

Was war passiert?

Die vergebene IP-Adresse passte nicht in unsere Netzwerkstruktur und wurde dementsprechend per Hand geändert. Dazu wurde dummerweise die IP Adresse in der SNOM Basis händisch geändert. Besser wäre es gewesen, die Adresse mittels unserem DHCP-Server vorzugeben. Aber da dieses zur Zeit noch als Test fungiert hatten wir uns entschlossen, die Eintstellung im gerät selber vorzunehmen.

Fazit: Nie, nie, nie machen.

Dieses hat zur Folge, das die SNOM M9 danach funktionslos sind. Die Netzwerkschnittstelle lässt sich nicht mehr ansprechen, ein Zurückstellen auf DHCP funktioniert nicht mehr. Änderungen über die Mobilteile werden schlicht nicht mehr angenommen oder übertragen.

Leider hat es die Firma SNOM versäumt, eine Rückstellung auf Werkseinstellungen außerhalb des Webinterfaces vorzusehen. An dieses kommt man nun nicht mehr heran. Hier verbirgt sich aber die einzige Möglichkeit das Gerät zu reaktivieren.

Fazit: Ein großer Haufen Elektronik-Kernschrott.

Ergo: Heute zurück zum Lieferanten und um Austausch gebeten. Geheilt sind wir dadurch ja noch nicht und machen es nächste Woche anders.

Neue Asterisk Telefonanlage in Planung – Teil II

14.02.2010

Was mit Neue Asterisk Telefonanlage in Planung begann, geht nun weiter.

Unsere Testanlage läuft auf einem Debian 5.0 “Lenny” mit Asterisk 1.6.2.2.

Da wir auf alle Fälle unsere ISDN Anschlüsse behalten müssen wollen, benötigen wir auch mindestens eine ISDN Karte in der Anlage.

Was bisher in Deutschland von Vorteil war, schlägt jetzt, wenn nicht zum Nachteil, dann doch zumindest zur Herausforderung um. Mit ISDN Karten des Herstellers AVM können wir uns “totschlagen”, diese sind für unser Vorhaben jedoch bestenfalls mässig geeignet. Die für die AVM Karten benötigten Treiber der AVM Karten sind “closed source”, von Haus aus nur mäßig geeignet und mit aktuellen Kerneln gar nicht mehr zu verwenden.

Also flugs eine Karte mit HFC Chipsatz besorgt und eingesetzt. Die erste Karte von Inline wurde auf Anhieb erkannt, zeigt jedoch sporadische Aussetzer. Die zweite Karte ist eine OpenVox B100p. Diese funktioniert augenscheinlich zuverlässiger.

Für den finalen Ausbai benötigen wir so oder so eine Karte mit mindestens zwei BRI Anschlüssen. Auch hier wird unsere Wahl wahrscheinlich wieder auf ein Modell von Openvox fallen. Die jetzt angeschaffte Karte wird dann evtl. ihr Dasein als interne ISDN Lösung fristen, so denn die Treiber mitspielen.

Wir haben uns zwar schon für den Fall der Umstellung damit angefreundet, die bestehende Telefoninfrastruktur durch SNOM Telefone auszustauschen, jedoch waren wir bei Geschäftseröffnung der Zeit wieder voraus und haben ein ISDN EC-Cash Gerät angeschafft. Und bei den Preisen dieser Geräte ist es auf jeden Fall sinnvoll die Weiterverwendung zu prüfen.

Auf jeden Fall geht die jetzige Version unserer neuen Telefonanlage ab morgen, den 15.02.2010, mit ein paar SNOM M3 und alten KE2010 in den ersten öffentlichen Betatest.



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