Grundsätzlich hat sich die Telefonanlage auf Basis der Software Asterisk bewährt. So wird es langsam Zeit aus dem Provisorium ein bischen was anständiges zu machen.
Die größten Probleme machen zur Zeit noch die SNOM M3. Hier haben wir noch einen recht unschönen Hall, bzw. ein Echo in der Leitung. Dieses tritt, wenn überhaupt, bei den SNOM 370 und 820 nur in sehr abgemilderter Form auf.
Auf der anderen Seite sind die M3s auch die meistgenutzten Geräte zur Zeit. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass doch die beiden HFC-Karten, welche die ISDN-Verbindung herstellen schuld an dem Dilemma sind. Also lange Rede, kurzer Sinn, die Hardware wird sich noch einmal ändern.
Zur Zeit läuft der Gute noch mit einem Athlon XP 2000+, 160GB Maxtor Festplatte und 1GB DDR-Speicher. Als ISDN Karten kommen zwei openvox hfc Karten zum Einsatz. Das ganze wird umhüllt von einem alten Maxdata Tower.
Der Finalzustand sieht ab Montag wie folgt aus:
Gehäuse: 19″ 2HE
Mainboard: Asus P5K-SE Green
CPU: Intel C2D E6500
Arbeitsspeicher: 2GB DDR2-RAM
Festplatte: 2x Kingston 30GB SSD als RAID 1
ISDN: Beronet BN2S0E
Das RAID 1 dient rein zur Sicherheit. Die SSD haben den Vorteil, dass sie a) kalt bleiben, b) leise sind und c) kaum Stromverbrauch haben. Bis auf die ISDN Karte läuft das System schon. Der momentane Spitzenverbrauch liegt bei unter 50 Watt. Wenn unsere Panasonic Telefonanlage auch so genügsam gewesen wäre, hätte ich es verstanden. Wie aber ein eigentlich nur auf eine Anwendung optmiertes Produkt deutlich mehr Strom verbrät ist mir noch schleierhaft.
So warten wir mal den Montag ab, wie sich die neue Konstellation bewährt.


