Heute gibt es nun endlich, wie bereits durch meinen Chef Herrn Bliefert angekündigt, von mir ein kurzes Review zu dem „Miniatur Wunderland Hamburg“.
Für die, die es noch nie gehört haben ein paar kurze Fakten zum Einsteigen:
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Nach vorläufigem Endausbau 2015 |
Aktuell November 2007 |
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Mietfläche |
10.000 qm |
6.400 qm |
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Modellfläche |
über 2.300 qm |
1.150 qm |
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Abschnitte |
12 |
7 |
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Gleislänge |
ca. 20.000 Meter |
12.000 Meter |
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Züge |
ca. 1.300 |
ca. 830 |
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Waggons |
15.000 |
über 11.000 |
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längster Zug |
14,51 Meter |
14,51 Meter |
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Signale |
1.900 |
900 |
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Weichen |
4.000 |
2.200 |
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Computer |
64 |
40 |
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Lichter |
über 500.000 |
ca. 300.000 |
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Häuser und Brücken |
6.000 |
3.500 |
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Figuren |
300.000 |
200.000 |
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Autos |
10.000 |
5.500 |
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Bäume |
330.000 |
215.000 |
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Arbeitsstunden |
ca. 850.000 |
625.000 |
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Mitarbeiter |
170 |
162 |
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Baukosten |
ca. 15.000.000 € |
8.700.000 € |
Wie man anhand der Zahlen schon sehen kann, ist es eine wahnsinnig große Modellbahn. Witziger Weise, so ist zu mindestens die einheitliche Meinung meiner Familie ist die Eisenbahn an Sich eher in den Hintergrund gerückt. Viel Interessanter dagegen ist die Facetten reiche Landschaft, seien es nun die Meter hohen Alpen oder die riesigen Nachbauten von Los Angeles. An jeder Ecke steht man teilweise 20 Minuten nur weil man bei jedem Blick erneut eine Kleinigkeit erhaschen kann. So gibt es auch in eher uninteressanten Bereichen wie die Alpen zahlreiche Szenen die zu beobachten sind. Sei es nun die in einem Fluss ertränkte Wasserleiche oder die Nonne die von einer Brücke springen will.
An fast jeder Stelle gibt es spezielle Szenarien, die per Druck auf einem am Geländer angebrachten Schalter aktiviert werden. So landet plötzlich ein UFO oder eine wilde Schießerei zwischen dem Knight Rider und ein paar fiesen Gangstern beginnt.
Lobend ist auch zu erwähnen, das an den meisten Geländern ein zusätzliches Brett angebracht ist, damit Kinder auch einen guten Blick erhaschen können oder damit die „Großen“ auch mal näher ans Geschehen kommen,
Eines der schönsten Eindrücke der Anlage ist, der alle 30 Minuten eintretende Tag / Nacht Wechsel der durch den stufenlosen Farbwechsel sehr realistisch dargestellt wurde. Sobald es dunkel wird erscheint die Anlage erst im Schönsten Licht. Die gesamte Anlage sowie alle Autos, Züge usw. sind mit digital gesteuerten LEDs bestückt so das selbst die Halogenleuchten auf dem Hamburger Bahnhof erst flackern und danach langsam zu leuchten beginnen.
Desweiteren ist das ganze Modell sehr lebendig da sporadisch auch mal irgendwo ein Haus Feuer fängt man erst die Flammen glimmen sieht und auch echter Rauch aufsteigt und wenige Sekunden später die Feuerwehrautos vollautomatisch zu dem Brand fahren. Selbstverständlich mit Blaulicht und allem was dazu gehört.
Alles in allem kann man nur jedem Empfehlen, einmal dieses Kunstwerk in Hamburg zu besuchen.
Für nähere Infomrationen mit zahlreichen Webcams, Podcasts, Bilder und Videos empfehle ich euch einfach mal ein bischen auf der Homepage http://www.miniatur-wunderland.de/


