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Neue Grafikhardware braucht das Land: Radeon 5770 empfohlen

15.04.2010

Wer billig kauft, kauft doppelt. Dieses Sprichwort kennt man. Und wenn man in einem EDV Fachhandel etwas kauft, ist es schon alt, wenn man zu Hause ankommt.

Alles so Weisheiten, die mal mehr, mal weniger und mal überhaupt nicht zutreffen.

Zugegeben, in unserem Metier hat es schon manchmal den Anschein, als wären die Dinge wirklich schon wieder alt, wenn man den Laden verlassen hat. Aber dem kann man vorbeugen und das gehört zu unserem Service.  Von der Tatsache einmal Abgesehen, dass das “Neue” häufig genug nur neuer Wein in alten Schläuchen ist, gehört zu einer vernünftigen und fachmännischen Beratung den Bedarf des Kunden zu erkennen und eine Lösung anzubieten, die diesen möglichst lange zufriedenstellend deckt.

Aber ab und zu kann es durchaus sinnvoll sein, auch gut funktionierende Komponenten zu überprüfen und auszutauschen.

Fast jeder kennt es oder hat es schon erlebt. Anfang des Jahres kommt der Lieblingslieferant und verlangt eine ordentliche Nachzahlung, gemeint ist hier der Stromversorger.

Tja,aber wo ist denn der Strom geblieben? Da wurden Kühschränke getauscht, Energiesparlampen brachten die Erleuchtung und gegessen wird im Kerzenschein. Zu dumm nur, dass wenn der neue Kühlrschrank endlich den Spareffekt erreicht, die Anschaffungskosten sollte man ja nicht vergessen, dieser schon wieder defekt ist.

Aus dieser Sichtweise entstand vor ein paar Tagen bei uns in der Technik die Frage, was denn der PC so den ganzen Tag macht.  Bei uns, als technikaffine Menschen ist es so, dass der Computer quasi 24 Stunden läuft. Ab und zu wird mal gespielt, dann wird etwas gesichert, Fernsehen geguckt, programmiert, die Hauselektrik gesteuert oder was auch immer.

Da jeder bei uns mal spielt ist eben auch eine dementsprechende Grafikkarte verbaut. Dieses ist fast durchgängig das Modell ATi Radeon 4870. Mit dieser Karte war unserer Meinung nach seinerzeit der Leistungsabstand von AMD auf NVIDIA nicht mehr zu übersehen und die Karte hatte ein vorzügliches Preis/Leistungsverhältnis. Die neuen Nvidia Karten liessen lange auf sich warten und die AMD Karten sind gut am Markt etabliert. Dabei zeichnen sie sich zugleich durch einen geringen Stromverbrauch aus.

Zeit also sich die Sache einmal genauer anzuschauen. Diese Arbeit hat uns hartware.net bereits abgenommen. In diesem Artikel wird der Stromverbrauch der ATI Radeon 5770 beleuchtet. Die 5770 ist eine gute Brot- und Butterkarte. Sie hat nur ein 128-Bit Speicherinterface und spielt ansonsten so etwa in der Liga der 4870.

Allerdings ist diese Karte deutlich genügsamer als die 4870, weiterhin ist das nahezu unerträgliche Aufheulen des Lüfters der 4870er endlich verschwunden. Insgesamt ist die Karte deutlich leiser geworden. Zu all diesem erhält man auch noch volle DirectX 11 Unterstüztung mit dabei. Der vergleich von hardware.net ist im Übrigen der mit dem geringsten Verbrauch, welchen wir gefunden haben. Andere Verlgleiche geben schon im idle-Modus 200 Watt und mehr an.

Hier bekomme ich also ein Produkt, welches sich innerhalb eines Jahres von alleine trägt und mir zudem noch technischen Fortschritt bringt.

Computer selber zusammenbauen

27.02.2010

Den fertigen PC von der Stange, der dann auch noch seine persönlichen Wünsche zu 100% erfüllt, den gibt es nicht.

Daher gibt es bei uns für erdenklichen Fall und Geldbeutel den günstigen persönlichen Wunsch PC.

Dieses ist nicht, wie fälschlicherweise häufig angenommen, nur für Spezialisten und Freaks der richtige Weg. Auch Computerlaien sind gut beraten, sich Ihren PC bauen zu lassen.

Wichtig ist schon bei der Planung die angedachte Verwendung im hinterkopf zu behalten. Die wichtigsten Komponenten sind zugleich auch die Komponenten, die in jedem PC vorhanden sind. Dieses sind Gehäuse, Netzteil, Hauptplatine, (auch Mainboard oder Motherboard genannt), Prozessor,(CPU), Arbeitsspeicher, optisches Laufwerk und Festplatte. Bei Bedarf kommt hier noch eine separate Grafikkarte hinzu.

Mit diesen Grundkomponenten lässt sich erstmal für jeden ein Basissystem erstellen und nach den persönlichen Kundenwünschen und Anwendungsgebieten günstig erweitern. Was sich in der Theorie einfach anhört, ist in unserem täglichen Alltag manchmal gar nicht so einfach. Denn: Alle hier beschriebenen Computerbauteile gibt es in zig unterschiedlichen Varianten und Variationen. Hier ist auf der einen Seite natürlich zuerst wieder der geplante Einsatzzweck des Computers zu beachten. Ein Computer für das Schreibbüro benötigt mit Sicherheit keine hochleistungs Spielegrafikkarte vom Schlage einer AMD Radeon 5970. Auf der anderen Seite gibt es inzwischen so viele Bauteile und Komponenten, dass es auch passiert, dass manche Komponenten nicht miteinander harmonieren, obwohl sie dieses laut Spezifikation sollten.

Für diese Vorauswahl ist unser Wissen als Spezialist unerlässlich.

Wichtig für ein ruhiges System ist ein gutes Gehäuse. Dieses fungiert als Resonanzkörper der verbauten Komponenten. Wer hier spart, wird später eine zu hohe Lautstärke nur mit viel Mühe und Aufwand wieder beseitigen können. Natürlich kommt grade bei etwas ambitionierterer Anwendung dem Prozessor eine zentrale Bedeutung zu. Dieser erbringt ja schließlich die Kernleistung des Systems. Für ein Bürosystem genügt hier sicherlich ein günstiger Prozessor, da alle derzeit aktuelle Prozessoren dieser Aufgabe gut gewachsen sind. Wichtig ist hier gleich an die passende Auswahl für Hauptplatine und Arbeitsspeicher zu denken, da diese Komponenten direkt miteinander verbunden sind.

Momentan befinden wir uns in der glücklichen Lage, dass bei der Auswahl von Festplatte und optischen Laufwerken nahezu keine Fehler gemacht werden können. Hier werden auf allen Hauptplatinen die jetzt günstigen SATA Laufwerke unterstützt und eingesetzt. Auf vielen Hauptplatinen ist auch noch Platz für zumindest ein “altes” IDE Laufwerk. Was die Größe anbelangt, stehen viele auf dem Standpunkt: “Klotzen statt kleckern!”. Dieses ist unserer Meinung nach nicht immer richtig. Werden auf dem PC nur ein paar Briefe geschrieben und ein paar E-Mails abgerufen, dann lohnt es sich einfach nicht eine 500GB oder 1TB Festplatte zu kaufen. Hier tut es auch eine  Festplatte mit 160GB bis 320GB Kapazität. Natürlich sind die größeren im Verhältniss viel günstiger, aber auch nur ein paar Euro auszugeben für eine Leistung, welche nie genutzt wird, ist unsinnig.

Der nächste zentrale Punkt ist die Grafikkarte. Hier hört man häufig, dass man eine Grafikkarte mit der Schnittstelle PCI-Express und aktuellem Chipsatz benötigt. Am besten noch die Möglichkeit später auf eine zweite aufzurüsten. Dieses ist mit Aussnahme der Spieler und ein paar spezieller Anwendungen, wie z.B. beim Online-Broker völliger Quatsch. Heutige Hauptplatinen haben häufig schon eine Grafikkarte integriert, welche für normale Leistung mehr als ausreichend ist. Wie schon geschrieben gelten für Spieler andere Prämissen, diese kommen dann nicht so günstig davon.

Als optisches Laufwerk ist trotz aller Bemühungen der Hersteller immer noch das DVD-Laufwerk der Renner. Als Alternative bietet sich hier jedoch ein Bluray Laufwerk an. Dieses ist allerdings auch nur empfehlenswert, wenn man mit dem Gerät spielt, oder Spielfilme ansehen möchte. Zur privaten Sicherung größerer Datenmengen wäre es dementsprechend der Blueray-Brenner der hier weiterhilft.

Zu guter Letzt muss natürlich noch die Auswahl des Betriebssytems getroffen werden. Denn dieses ist natürlich ebenso individuell wie der Wunsch PC. Hier haben unsere Kunden die Auswahl über die verschiedenen Windows Varianten wie Windows 7, Windows Vista, ja es gibt Kunden welche explizit Windows Vista wünschen und Windows XP. Sollte hier noch ein Windows 95 oder Windows for Workgroups installiert werden sollen, so müssen wir dieses wissen, dann haben wir auch hierfür eine günstige Lösung. Dieses ist ein der Tat letztes Jahr passiert.

Als Alternative stehen natürlich auch die verschiedenen Linux Derivate zur Verfügung. Hier ist der Freiheit kaum eine Grenze gesetzt, so dass man hier auch die freie Auswahl genießen kann.

Ein abschließend wichtiger Punkt ist der Bau, bzw. der Zusammenbau der Komponenten. Dieses erledigen wir gerne für Sie und ist Bestandteil unserer Wunsch PCs. Natürlich haben Sie jederzeit die Möglichkeit Ihren PC noch etwas günstiger zu bekommen, indem sie ihn selber zusammenbauen. Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied: Bauen wir Ihren PC, dann übernehmen wir auch die komplette Gewährleitung dafür. Bauen sie ihn selbst, dann können wir diese natürlich nicht komplett übernehmen.



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