Wer billig kauft, kauft doppelt. Dieses Sprichwort kennt man. Und wenn man in einem EDV Fachhandel etwas kauft, ist es schon alt, wenn man zu Hause ankommt.
Alles so Weisheiten, die mal mehr, mal weniger und mal überhaupt nicht zutreffen.
Zugegeben, in unserem Metier hat es schon manchmal den Anschein, als wären die Dinge wirklich schon wieder alt, wenn man den Laden verlassen hat. Aber dem kann man vorbeugen und das gehört zu unserem Service. Von der Tatsache einmal Abgesehen, dass das “Neue” häufig genug nur neuer Wein in alten Schläuchen ist, gehört zu einer vernünftigen und fachmännischen Beratung den Bedarf des Kunden zu erkennen und eine Lösung anzubieten, die diesen möglichst lange zufriedenstellend deckt.
Aber ab und zu kann es durchaus sinnvoll sein, auch gut funktionierende Komponenten zu überprüfen und auszutauschen.
Fast jeder kennt es oder hat es schon erlebt. Anfang des Jahres kommt der Lieblingslieferant und verlangt eine ordentliche Nachzahlung, gemeint ist hier der Stromversorger.
Tja,aber wo ist denn der Strom geblieben? Da wurden Kühschränke getauscht, Energiesparlampen brachten die Erleuchtung und gegessen wird im Kerzenschein. Zu dumm nur, dass wenn der neue Kühlrschrank endlich den Spareffekt erreicht, die Anschaffungskosten sollte man ja nicht vergessen, dieser schon wieder defekt ist.
Aus dieser Sichtweise entstand vor ein paar Tagen bei uns in der Technik die Frage, was denn der PC so den ganzen Tag macht. Bei uns, als technikaffine Menschen ist es so, dass der Computer quasi 24 Stunden läuft. Ab und zu wird mal gespielt, dann wird etwas gesichert, Fernsehen geguckt, programmiert, die Hauselektrik gesteuert oder was auch immer.
Da jeder bei uns mal spielt ist eben auch eine dementsprechende Grafikkarte verbaut. Dieses ist fast durchgängig das Modell ATi Radeon 4870. Mit dieser Karte war unserer Meinung nach seinerzeit der Leistungsabstand von AMD auf NVIDIA nicht mehr zu übersehen und die Karte hatte ein vorzügliches Preis/Leistungsverhältnis. Die neuen Nvidia Karten liessen lange auf sich warten und die AMD Karten sind gut am Markt etabliert. Dabei zeichnen sie sich zugleich durch einen geringen Stromverbrauch aus.
Zeit also sich die Sache einmal genauer anzuschauen. Diese Arbeit hat uns hartware.net bereits abgenommen. In diesem Artikel wird der Stromverbrauch der ATI Radeon 5770 beleuchtet. Die 5770 ist eine gute Brot- und Butterkarte. Sie hat nur ein 128-Bit Speicherinterface und spielt ansonsten so etwa in der Liga der 4870.
Allerdings ist diese Karte deutlich genügsamer als die 4870, weiterhin ist das nahezu unerträgliche Aufheulen des Lüfters der 4870er endlich verschwunden. Insgesamt ist die Karte deutlich leiser geworden. Zu all diesem erhält man auch noch volle DirectX 11 Unterstüztung mit dabei. Der vergleich von hardware.net ist im Übrigen der mit dem geringsten Verbrauch, welchen wir gefunden haben. Andere Verlgleiche geben schon im idle-Modus 200 Watt und mehr an.
Hier bekomme ich also ein Produkt, welches sich innerhalb eines Jahres von alleine trägt und mir zudem noch technischen Fortschritt bringt.


