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Des Schusters schlechte Schuhe und was Windows 7 damit zu tun hat.

6.03.2010

Seit ein paar Tagen ist hier ein Drama bei einem unserer Technik PCs.

So bleibt die Kiste laut Auskunft sporadisch stehen. Dann startet sie neu und es geht eine gewisse Zeit lang gut.

Zugegebener Maßen ist dieses grade bei Entwicklungstätigkeiten, wo man sich konzentrieren muss mehr als lästig. Also was passiert?

Genau: Der Holzhammer hilft immer. Es wurde analysiert, gemessen, getestet, gedroht, verglichen, testiert, beschworen, geflucht und was nicht noch alles.

Um es kurz zu mache: All das half nicht. Irgendwann ist dann ein schlauer Mitarbeiter auf die Idee gekommen, das dahinter eine Regelmäßigkeit stecken könnte.

Und?

Genau, exakt alle zwei Stunden fährt der PC stumpf herunter. Ein Schelm wer Böses dabei zu erkennen glaubt. Dieses Phänomen dürften in diese Tagen einige Computerbenutzer haben.

Was war passiert? Ein Arbeits PC ging defekt und es wurde kurzerhand ein freier Test-PC für die Übergangszeit genutzt. Dieser war aber sowieso besser als der Alte und wieder alles neu installieren? Dann bleibt man doch lieber bei dem Jetzigen.Zumal der ja schon über Windows 7 verfügte.

Und der geneigte Leser wird es jetzt spätestens wissen. Auf dem PC war noch die Windows 7 RC Version installiert. Genau diese verweigert jetzt natürlich den Dienst und möchte in eine offizielle Vollversion gewandelt werden. Damit der Sache noch etwas Nachdruck verliehen wird, hat man in Redmond beschlossen, dass der PC fortan alle zwei Stunden neu startet. Wahrscheinlich kalkuliert man dann noch stumpf auf einen Defekt am Dateisystem.

Eine weniger dezente Warnung, als die Evaluierungsphase läuft in Null Stunden ab, wäre nicht schlecht gewesen. Hat man mit soviel unterschiedlichen PCs zu tun, wie wir, nimmt man dieses irgendwann nicht mehr war.

So blieb die Geschichte ohne nennenswerte Folgen. Als Microsoft Partner sind wir von Haus aus ordentlich lizensiert. Die Windows 7 Installation war fix erledigt, der Zeitpunkt günstig und der PC gleich noch aufgerüstet.

Was will man mehr?

PC-SPEZIALIST ein erfolgreiches Blog….

4.03.2010

Wie erkenne ich ob eim betriebenes Blog erfolgreich ist?

Im günstigsten Fall daran, dass man es für viel Geld verkaufen kann. Im zweit günstigen Fall daran, dass man Werbefläche auf dem Blog für Geld vermieten kann.

Die dritte Möglichkeit kommt nun.

Augenscheinlich empfindet eine steigende Anzahl von Personen unser Blog als günstige Platform. Dieser Eindruck entsteht zumindest in den letzten drei Monaten. Hier hat das Aufkommen von Kommentarspam drastisch zugenommen.

Eine händische Bearbeitung ist mehr und mehr lästig und vor allen Dingen zeitaufwändig geworden. Aber auch das ist ein wunderschöner Vorteil der Community rund um Wordpress: Es gibt für fast alles ein Plugin, welches einem hilft.

In diesem Fall ist es AVH First Defense Against SPAM von Peter van der Does.

Dieses Plugin filtert bisher sehr zuverlässig den täglichen SPAM Wahnsinn aus den Kommentaren heraus. Nun bekommen wir nur noch eine E-Mail mit dem Status der Aktivitäten. Genauergenommen den fehlgeschlagenen Aktivitäten.

Nett sind hier die Möglichkeiten der Anbindung von Drittanbietern wie dem Honey Pot Project.

Alles in allem nach unserem derzeitigen Bewertungsstand ein gelungenes Plugin.

Jetzt wird es ernst für snom…

3.03.2010

Wie ja bereits die Tage berichtet hatten wir viel Erfolg mit den neuen snom M9.

Zugegebenermaßen hat uns dieses ziemlich ge- und verärgert. Wie Uwe ja auch passend sagte, trat dieses Verhalten Gott sei Dank bei uns und nicht unserem Kunden auf.

Jetzt muss ich allerdings auch eine Lanze für snom brechen. Wie in den Kommentaren ersichtlich, hat sich umgehend Herr Baier aus dem Hause snom bei uns gemeldet und einen, wenn leider auch erfolglosen, Lösungsvorschlag unterbreitet.

Dieses verdient Respekt. Bei manchem hochgelobten Megahersteller heißt es da schon einmal Anwenderfehler, an unseren Produkten kann es nicht liegen.  Bei snom hat man schon allein durch diese Geste das Gefühl als Kunde noch ernst genommen zu werden.

Daher habe ich meinen Wochenplan kurzfristig geändert und werde dem Messestand der Firma snom heute, quasi jetzt, einen Besuch abstatten. Da die Hannover Messe AG für ihre Leitmesse die Besuchzeiten ja immer weiter kürzt war dieses Jahr eigentlich gar kein Besuch geplant.

Jedoch hat besagter Herr Baier mit seiner schnellen und auch nachhaltigen Kommunikation mit Sicherheit viel für sein Unternehmen getan und zumindest bewirkt, dass wir uns doch noch näher mit dem Unternehmen befassen.

Näheres gibt es, wenn ich aus der Landeshauptstadt wieder zurück bin.

Computer selber zusammenbauen

27.02.2010

Den fertigen PC von der Stange, der dann auch noch seine persönlichen Wünsche zu 100% erfüllt, den gibt es nicht.

Daher gibt es bei uns für erdenklichen Fall und Geldbeutel den günstigen persönlichen Wunsch PC.

Dieses ist nicht, wie fälschlicherweise häufig angenommen, nur für Spezialisten und Freaks der richtige Weg. Auch Computerlaien sind gut beraten, sich Ihren PC bauen zu lassen.

Wichtig ist schon bei der Planung die angedachte Verwendung im hinterkopf zu behalten. Die wichtigsten Komponenten sind zugleich auch die Komponenten, die in jedem PC vorhanden sind. Dieses sind Gehäuse, Netzteil, Hauptplatine, (auch Mainboard oder Motherboard genannt), Prozessor,(CPU), Arbeitsspeicher, optisches Laufwerk und Festplatte. Bei Bedarf kommt hier noch eine separate Grafikkarte hinzu.

Mit diesen Grundkomponenten lässt sich erstmal für jeden ein Basissystem erstellen und nach den persönlichen Kundenwünschen und Anwendungsgebieten günstig erweitern. Was sich in der Theorie einfach anhört, ist in unserem täglichen Alltag manchmal gar nicht so einfach. Denn: Alle hier beschriebenen Computerbauteile gibt es in zig unterschiedlichen Varianten und Variationen. Hier ist auf der einen Seite natürlich zuerst wieder der geplante Einsatzzweck des Computers zu beachten. Ein Computer für das Schreibbüro benötigt mit Sicherheit keine hochleistungs Spielegrafikkarte vom Schlage einer AMD Radeon 5970. Auf der anderen Seite gibt es inzwischen so viele Bauteile und Komponenten, dass es auch passiert, dass manche Komponenten nicht miteinander harmonieren, obwohl sie dieses laut Spezifikation sollten.

Für diese Vorauswahl ist unser Wissen als Spezialist unerlässlich.

Wichtig für ein ruhiges System ist ein gutes Gehäuse. Dieses fungiert als Resonanzkörper der verbauten Komponenten. Wer hier spart, wird später eine zu hohe Lautstärke nur mit viel Mühe und Aufwand wieder beseitigen können. Natürlich kommt grade bei etwas ambitionierterer Anwendung dem Prozessor eine zentrale Bedeutung zu. Dieser erbringt ja schließlich die Kernleistung des Systems. Für ein Bürosystem genügt hier sicherlich ein günstiger Prozessor, da alle derzeit aktuelle Prozessoren dieser Aufgabe gut gewachsen sind. Wichtig ist hier gleich an die passende Auswahl für Hauptplatine und Arbeitsspeicher zu denken, da diese Komponenten direkt miteinander verbunden sind.

Momentan befinden wir uns in der glücklichen Lage, dass bei der Auswahl von Festplatte und optischen Laufwerken nahezu keine Fehler gemacht werden können. Hier werden auf allen Hauptplatinen die jetzt günstigen SATA Laufwerke unterstützt und eingesetzt. Auf vielen Hauptplatinen ist auch noch Platz für zumindest ein “altes” IDE Laufwerk. Was die Größe anbelangt, stehen viele auf dem Standpunkt: “Klotzen statt kleckern!”. Dieses ist unserer Meinung nach nicht immer richtig. Werden auf dem PC nur ein paar Briefe geschrieben und ein paar E-Mails abgerufen, dann lohnt es sich einfach nicht eine 500GB oder 1TB Festplatte zu kaufen. Hier tut es auch eine  Festplatte mit 160GB bis 320GB Kapazität. Natürlich sind die größeren im Verhältniss viel günstiger, aber auch nur ein paar Euro auszugeben für eine Leistung, welche nie genutzt wird, ist unsinnig.

Der nächste zentrale Punkt ist die Grafikkarte. Hier hört man häufig, dass man eine Grafikkarte mit der Schnittstelle PCI-Express und aktuellem Chipsatz benötigt. Am besten noch die Möglichkeit später auf eine zweite aufzurüsten. Dieses ist mit Aussnahme der Spieler und ein paar spezieller Anwendungen, wie z.B. beim Online-Broker völliger Quatsch. Heutige Hauptplatinen haben häufig schon eine Grafikkarte integriert, welche für normale Leistung mehr als ausreichend ist. Wie schon geschrieben gelten für Spieler andere Prämissen, diese kommen dann nicht so günstig davon.

Als optisches Laufwerk ist trotz aller Bemühungen der Hersteller immer noch das DVD-Laufwerk der Renner. Als Alternative bietet sich hier jedoch ein Bluray Laufwerk an. Dieses ist allerdings auch nur empfehlenswert, wenn man mit dem Gerät spielt, oder Spielfilme ansehen möchte. Zur privaten Sicherung größerer Datenmengen wäre es dementsprechend der Blueray-Brenner der hier weiterhilft.

Zu guter Letzt muss natürlich noch die Auswahl des Betriebssytems getroffen werden. Denn dieses ist natürlich ebenso individuell wie der Wunsch PC. Hier haben unsere Kunden die Auswahl über die verschiedenen Windows Varianten wie Windows 7, Windows Vista, ja es gibt Kunden welche explizit Windows Vista wünschen und Windows XP. Sollte hier noch ein Windows 95 oder Windows for Workgroups installiert werden sollen, so müssen wir dieses wissen, dann haben wir auch hierfür eine günstige Lösung. Dieses ist ein der Tat letztes Jahr passiert.

Als Alternative stehen natürlich auch die verschiedenen Linux Derivate zur Verfügung. Hier ist der Freiheit kaum eine Grenze gesetzt, so dass man hier auch die freie Auswahl genießen kann.

Ein abschließend wichtiger Punkt ist der Bau, bzw. der Zusammenbau der Komponenten. Dieses erledigen wir gerne für Sie und ist Bestandteil unserer Wunsch PCs. Natürlich haben Sie jederzeit die Möglichkeit Ihren PC noch etwas günstiger zu bekommen, indem sie ihn selber zusammenbauen. Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied: Bauen wir Ihren PC, dann übernehmen wir auch die komplette Gewährleitung dafür. Bauen sie ihn selbst, dann können wir diese natürlich nicht komplett übernehmen.

Neue Asterisk Telefonanlage ist kurz vor stable

23.02.2010

Sooo……

Ein Großteil der Arbeit ist geschafft. Die neue Telefonanlage ist fast fertig. Heute wurden die finalen Tests an unserem Anlagenanschluss abgeschlossen.  Zur Zeit laufen in der Anlage zwei Openvox single Port Karten, um mit dem Anlagenanschluss zu kommunizieren. Da dann und wann noch ein Fax mit Handschrift versandt werden muss, kommt für unser Multifunktionsfax ein Cisco SIP ATA Adapter zum Einsatz.

Das EC-Cash Gerät läuft im Moment noch über einen weiteren ISDN Mehrgeräteanschluss. Die Dual-BRI Karte ist schon bestellt und mit Einbindung dieser wird das EC-Cash Gerät dann auch komplett mit über die Asterisk Anlage laufen.

Jetzt setzen wir uns nur noch einmal hin und passen den Rufnummernplan, die Gruppenverteilung sowie die Nachtschaltungen und Durchwahlen an. Sobald dieses final geschehen ist, wird unserer jetzige Anlage komplett ersetzt.

Nebenbei bemerkt: Hat jemand zufällig Interesse an einer gut gepflegten, immer im Warmen gestandenen Panasonic KX-TDA15?
Diese ist jetzt über.

Windows 7 und der 30 Sekunden Anmelde Timeout

26.01.2010

Wie das man immer so ist, da hat man ein Notebook, welches man mit Windows 7 ausgerüstet hat. Man ist zufrieden und kann das Gerät günstig noch einige Zeit weiter verwenden. Doch auf einmal dauert der Anmeldevorgang “ewig”. Genaugenommen dauerte wirklich nur der Anmeldevorgang lange. Bis zur Eingabe des Passwortes, oder in meinem Fall der Benutzung des Fingerabdrucks ging alles ganz schnell.

Den Sensor hatte ich erst später eingebunde, so stand zunächst erst der Verdacht im Raum, das dieses Stück Software der Übertäter sei. Was tut man also? Genau alles wieder weg, die normale Anmeldung genutzt und:

Siehe da, keine Besserung. Da hat sich das System auch gedacht: “So billig kommst du mir nicht davon.” Nun ist man leider als technisch einigermaßen versierter Mensch ja geneigt an den verschiedensten Stellschrauben zu drehen, bis man es irgendwann verschlimmbessert hat. Aber nichts hat wirklich geholfen. Ein Hardwaredefekt konnte nahezu ausgeschlossen werden, auf dem Gerät ist als zweites System noch ein Ubuntu vorhanden, welches schnell und ohne Zicken lief.

Seit gestern weiß ich, das dieses Verhalten unter den vielzitierten Bereich, “it’s not a bug, it’s a feature” fällt. Es ist tatsächlich ein Fehler im Windows Anmeldevorgang. Konkret heißt das Ding DelayedDesktopSwitchTimeout. Damit dieser Fehler auftritt, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein. Erstens muss, und das wird wohl bei nahezu allen Nutzern von Windows 7 der Fall sein, die Aero Glass Optik aktiviert sein. Und zweitens hat man als Hintergrund lediglich eine einzelne Farbe eingestellt. Dieses war genau das, was ich irgendwannn gemacht hatte. Das ursprüngliche Hintergrundbild weg und ein bischen mit Farben gespielt.

Nun gibt es endlich Abhilfe. Unter dieser Adresse kann man bei Microsoft einen Patch sowohl für 32-Bit und 64-Bit Windows 7 Systeme anfordern. Damit hat das Warten wieder ein Ende.

Kundenverteilung mal anders, oder wo sind unsere Kunden?

20.01.2010

Jeder Unternehmer sollte wissen wo sich seine Kunden befinden. Und natürlich hat wahrscheinlich auch jeder auch eine Antwort darauf.

Nun haben wir nie einen Hehl daraus gemacht, dass es uns im Prinzip egal ist, wo sich der Kunde befindet, solange es eine funktionierende Infrastruktur gibt und die Kosten gedeckt sind, werden wir schon dorthin kommen.

Nun habe ich mir mal gedacht, dass mich die Verteilung der Kunden doch schon interessiert und habe eine Karte erstellt. Der Ballungsraum Weser-Ems, Delmenhorst und Bremen war ja zu erwarten, aber der Bogen von Düsseldorf über Magdeburg bis Chemnitz und die Linie von Strasburg bis hinter Regensburg haben mich dann doch überrascht.

Da bietet sich doch noch viel Potenzial zwischen Kassel, Frankfurt und Würzburg an…

PS: Sollten sich unsere ausländischen Kunden vernachlässigt fühlen, bitte ich um Milde. Dafür muss ich mir noch eine optisch ansprechende Variante einfallen lassen.

PC-SPEZIALIST informiert: Sehenswerter Beitrag mit Anwalt Udo Vetter

13.01.2010

Udo Vetter ist Anwalt. Wahrscheinlich der momentan bekannteste Anwalt nach oder mit Rolf Bossi.

Ebenso wie Bossi ist Vetter Strafverteidiger. Bekannt wurde Vetter durch sein 2003 errichtetes Blog lawblog. Hier schreibt der Anwalt und Privatperson Vetter sehr authentisch über seine Fälle und seinen Beruf.

Unter dem Titel “Die Meinungsmacher” hat Philip Banse einige sehr gute deutsche Blogger interviewt.

Wer ca. 45 Minuten Zeti erübrigen kann, dem ist der Beitrag von und mit Udo Vetter zu empfehlen.

Dieser ist hier zu finden.

PC-SPEZIALIST informiert: Darum prüfe wer sich ewig bindet……

20.12.2009

Neben der Konfiguration und Verkauf von Computern liegt einer unserer Schwerpunkte auch in der Reparatur von PCs und natürlich Notebooks.

Durch unsere langjährige Erfahrung wickeln wir zur Zeit ca. 90% aller Reparaturfälle bei uns im Haus ab.  Was im Bereich von PCs schon lange zum guten Ton und zum Basisgeschäft gehört, ist bei Notebooks oder Laptops noch nicht ganz alltäglich. Dieses liegt vor allen Dingen an dem nur wenig normierten Design und an der Beschaffung der benötigten Ersatzteile und Komponenten. Diese in den von uns benötigten kleinen Stückzahlen zu bekommen, ist je nach Hersteller ab und zu mit einer gewissen Herausforderung behaftet. Umso erfreulicher ist es, wenn man einen Lieferanten findet, welcher mit einem großem Portfolio wirbt. Dieser Eindruck war sogar so gut, dass wir uns haben hinreissen lassen, bei diesem Lieferanten noch eine teure Schulung zu besuchen.

Eine gewisse Zeit lief dieses sogar recht gut, doch dann wurde es immer schleppender, Bestellungen dauerten länger, Zusagen hielten nicht. Dieses ist nicht nur für uns, sondern besonders natürlich für unsere Kunden mehr als ärgerlich. Gott sei Dank kann man dieses dem Kunden ab und zu plausibel erklären. Nun haben wir einen Kunden, dessen Leidensweg ich hier einmal exemplarisch darstellen werden. Dieser Kunde war zugleich auch der letzte Kunde, für den wir Waren von diesem Lieferanten bezogen haben. Inzwischen haben wir für unsere Kunden, z.T. direkt über die Hersteller eine wesentlich bessere, schnellere und zuverlässige Beschaffungsmöglichkeit gefunden. Daher sind wir von nun an wieder in der Lage die Reparaturen an Notebooks, Netbooks, Laptops und sonstigen Computern in noch schnellerer Zeit durchzuführen. Aber zurück zum Kern, wenn die Vorlieferanten nicht mitspielen, dann ist auch der beste Händler nicht in der Lage daran großartig etwas zu tun. Zumindest nicht in dem Moment. Und deswegen haben wir uns entschlossen, hier einmal die zeitliche Abfolge darzustellen:

24.03. 16:08     Angebot eines HP Mainboards

24.03. 16:11     Bestellung des Mainboards und Anfrage der Lieferzeit

27.03. 08:37     Auftragsbestätigung erhalten jedoch ohne Angabe der Lieferzeit

31.03. 16:26     Erneute Nachfrage nach der Lieferzeit

01.04. 14:11     Mitteilung das voraussichtlich in KW16(13.04.-17.04.) geliefert werden soll, falls nicht werden wir informiert

07.04. – Es wurde ein Mainboard geliefert, aufgrund falscher Verpackung wurde dieses jedoch auf dem Paket Weg zerstört.

08.04. – Mainboard wird durch UPS abgeholt, neues MB soll laut LIEFERANT bereits bestellt sein

08.04. – Lieferzeit für zweites Ersatzboard angefragt

16.04. – Lieferzeit für zweites Ersatzboard ist laut LIEFERANT KW18(27.4.09-3.5.09)

27.04. – Zweites Ersatzmainboard ist laut Email versandt worden

28.04. – Zweites Ersatzmainboard ist angekommen und wurde beim Kunden erfolgreich verbaut

18.05. – Kunde bringt sein Notebook wieder, da erneut selber Fehler(kein Bildsignal)

22.05. – Email an LIEFERANT das das zweite Ersatzmainboard defekt ist

22.05. – Email von LIEFERANT das ein neues Mainboard bestellt wurde und mit ca. 7-8 Werktagen Lieferzeit gerechnet wird (Zitat:„vorbehaltlich dem Eintreffen des defekten Boards“)

02.06. – Nachfrage ob das neue Board schon eingetroffen ist

03.06. – Laut LIEFERANT liegt das neue bereit  und es wird nur der Erhalt des alten abgewartet

04.06. – Drittes Ersatzmainboard ist angekommen und wurde erfolgreich verbaut

05.06. – Dem Kunden wurde sein Gerät wieder ausgeliefert

26.10. – Der Kunde bringt sein Gerät erneut vorbei wieder treten die selben Fehler auf(kein Bild)

28.10. – LIEFERANT wird mitgeteilt das das dritte Mainboard defekt ist und es wird um eine Lösung gebeten

28.10. – Mitteilung seitens LIEFERANT das das Mainboard zu erst bei Lieferant sein muss um diese bei Ihrem Lieferanten zwecks Austausch zu reklamieren

29.10. – Paket mit dem dritten defekten Mainboard wird zu LIEFERANT geschickt

30.10. – Paket wird bei LIEFERANT angenommen laut Sendungsbericht

03.11. – Nachfrage bei LIEFERANT was und wann mit dem Ersatzmainboard ist

04.11. – Antwort von LIEFERANT das dieses gerade in Klärung ist und das wir am selben Tag Info bekommen

05.11. – Erneute Nachfrage bei LIEFERANT nach dem Stand der Dinge

05.11. – Antwort von LIEFERANT „warten auf die RMA vom Lieferanten, sobald ich was habe informiere ich Sie“

13.11. – Email von UPS das ein Paket von LIEFERANT unterwegs ist

16.11. – Paket mit dem vierten Ersatzmainboard kommt an

16.11. – Mainboard wird bei uns verbaut fällt jedoch schon beim ersten Wareneingang negativ durch optische Eindrücke auf

16.11. – Mainboard wurde testweise eingebaut und initialisiert nicht = selber Fehler wie vorher

Das Makabere ist unter vielen anderen Dingen an dieser Geschichte, dass der Lieferant genaue und exakte Angaben macht, wie etwas zu verpacken ist. Sobald diese Kriterien nicht mehr eintreffen, wird die Ware schlicht nicht angenommen. Da fällt einem zu dem zerstörten Paket nichts mehr ein, außer vielleicht, dass der Lieferant seine eigenen Regeln beherzigen sollte.

Aber wir schon oben geschrieben hat die Geschichte auch etwas Gutes: Wir haben neue hervoragende Herstellerkontakte und sind jetzt in der Lage Ihre Computer und Notebooks noch besser und schneller reparieren zu können.


PC-SPEZIALIST Delmenhorst informiert: Was haben AIDS und Computer gemeinsam?

17.12.2009

Schon Kant schrieb: “Aufkärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit!”

Und genau diese mitunter fehlende Aufklärung haben beide gemeinsam. Man könnte auch sagen, “aus den Augen, aus dem Sinn”. was war vor ca. einem Jahr?

Genau! Ein Aufschrei ging durch die Gemeinde der Computeranwender, Privatpersonen, Einrichtungen und sogar das Militär. Sein Name war Conficker, Kido oder auch Downadup. Nach und nach wurde bekannt, wer denn nicht gepatcht hatte und wen es alles getroffen hatte. Die “grande nation” und ihre Luftwaffe lässt grüßen.

Und heute? Heute ist keine Rede mehr davon. Mir ist ja nichts passiert und es ist noch immer gut gegangen. Dieses ließe sich vielleicht noch vor einigen Jahren behaupten. Doch heute, wo Viren künstlich gezüchtet und verbessert werden, ist das “nichts passiert” nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm. Immerhin hat Conficker es geschafft innerhalb eines Quartales über 10 Millionen Computer, Notebooks, Server und PCs zu infizieren. Und wie bei einem echten, biologischen Virus auch, zeichnet sich Conficker durch eine enorme Anpassungsfahigkeit aus. Das Anfangsvirus zeichnete sich durch hohe massive Verbreitung aus. Seine Nachfolger sind hier schon einen Schritt weiter und nutzten alsbald auch USB-Sticks zu Ihrer Verbreitung. Es fand eine Prüfung nach Medien statt, welche mittels des Autorun Dienstes zur Verbreitung genutzt werden konnten. (weiterlesen…)



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