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Software Raritäten aus der Vergangenheit…

31.08.2010

Zu den gestrigen Raritäten der Vergangenheit ist mir noch etwas eingefallen.

Wie heißt die von Ihnen genutzte Textverarbeitung?

Wahrscheinlich lautet die Antwort “Word”. Kennen Sie noch weitere?

Alle die sich schon länger mit Computern beschäftigen, zumindest länger als grafische Benutzerschnittstellen die PCs dominieren, sprich noch DOS bekannt ist, sollten noch mindestens ein Produkt kennen.

WordPerfect!

Entstanden aus einem kleinen Famlienunternehmen in Utah / USA stand es jahrelang für die marktbeherrschende Textverarbeitung am Markt. Es gelang den Entwicklern solche Firmen wie IBM oder Lotus in ihre Schranken zu weisen, bzw. zu überholen. Sie scheiterten, wie viele andere auch, an Microsoft.

Für alle die die Geschichte von WordPerfect interessiert, gibt es diese online aus erster Hand, von W. E. Petersen.

PS: WordPerfect gibt es noch heute. Es ist nun Bestandteil von Corels WordPerfect Office

Raritäten der Vergangenheit

30.08.2010

Alle Jubeljahre wieder ist mal ein etwas genaueres Aufräumen angesagt. Schließlich gibt es genügend Dinge, die im Laufe der Zeit von A nach B gelegt werden weil man sie ja noch mal brauchen könnte.

Hier fiel mir auf einmal ein Speichermodul in die Finger. Spontan entschloss ich mich, hier mal ein kleines Ratespiel mit unseren Kunden zu veranstalten. Was mag es sein?

Heutzutage bekannt sind DDR3 und DDR2 RAM. Häufig ist DDR-RAM schon aus den Köpfen verschwunden. Von RDRAM der Firma Rambus haben die wenigstens noch etwas gehört. Dieses trotz aller Bemügungen von Intel.

Kennzeichnend ist, dass es ein sehr kleines Speichermodul ist. Im Vergleich zu den heutigen hat es auch nur 30 Kontaktpins.

Alle die mit EDO pder PS/2-Simm antworteten waren der Lösung schon recht nahe. Das Teilchen ist ein 8-Bit Simm mit 30 Kontakten. Die vorgenannten hätten derer 72.

Wie sich das gute Stück in unseren Fundus verirrt hat, vermag ich heute auch nicht mehr zu sagen.

24 Stunden Support? – gibt es heute noch Ratschlag ……

25.08.2010

bei Einrichtung des neu erworbenen Servers?

Was mag sich hinter dieser Frage verbergen?

So dachte ich zumindest. Es soll ja noch Menschen geben, die dem Irrglauben unterlegen sind, man macht nen PC Shop auf, legt die Füße auf den Tisch und wird reich. Bei genauerer Betrachtung hat es eher etwas mit der Definition Selbständig = selbst und ständig zu tun. Die Buchhaltung will schließlich auch gemacht und der nächste Tag vorbereitet sein. So passiert es schon mal, dass nicht um 19:00 Feierabend ist und man länger arbeitet.

Kurz vor 21:00 Uhr klingelte mich dann ein Telefon aus meiner Konzentration. Rufnummernübermittlung ist etwas Feines und ich beschloss an Hand der Nummer, dass der Anrufer sich nur verwählt haben könne. Schließlich kam der Anruf mitten aus Deutschland. Dieses ist um die Uhrzeit eher ungewöhnlich und so beschloss ich, dass dieser sich wohl verwählt hätte.  Ein paar Minuten später, die Konzentration war eh dahin und ich beschloss, etwas zu essen könne auch nicht schaden, erhielt ich eine E-Mail mit dem Betreff: “24 Stunden Support? – Gibt es heute noch Ratschlag bei Einrichtung des neu erworbenen Servers…?”

Der Absender war mir gänzlich unbekannt, den benannten Server haben wir nicht verkauft aber die angegebene Telefonnummer war identisch mit dem Anruf zuvor. Merkwürdige Dinge passieren hier. Also habe ich den Kunden per E-Mail gefragt, wie ich ihm denn helfen könne. Interessanterweise schrieb dieser die E-Mail an unsere allgemeine Adresse und hier ist der Name unserer Stadt Delmenhorst Hauptbestandteil. Ein Irrläufer, sowie falscher Anruf konnte somit nahezu ausgeschlossen werden.

Nun, der Kunde hatte das Problem, dass er verzweifelt versuchte zu später Stunde einen 2003 Server zu installieren. Dieses schlug jedoch immer wieder mit einem “Bluescreen” fehl. OK, Problem verstanden, aber was bringt einen Kunden, mit dem wir in keiner Verbindung standen dazu “mitten in der Nacht” bei einem fremden, hunderte Kilometer entfernten Unternehmen anzurufen?

Hier wurde die Geschichte dann richtig spannend. Der Kunde hatte vor Kurzem das Problem, dass sein alter Server einfach nicht mehr wollte, fand dann zur schnellen Lösung in der Bucht ein Pendant seines Servers und sicherte seine Daten. Da dieser aber keine Basis mehr für einen sicheren Geschäftsbetrieb sein konnte entschloss er sich einen Neuen zu erwerben. Sein angestammter EDV-Betreuer glänzte durch dauerhafte Abwesenheit und so machte er sich auf die Suche nach Alternativen. Glücklicherweise hat eben dieser Kunde noch eine Dependance in der größten bavarischen Stadt Minga, den Preußen besser bekannt als München. Diese wurde von jeher schon von PC-SPEZIALIST zur vollsten Zufriedenheit betreut. Also wurde eben hier auch der neue Server bestellt und in die Rheinmetropole versandt.

Und wie es im Bereich der EDV so oft passiert, wenn man “mal eben schnell” etwas tun will, so passierte es auch hier. Der neue Server kam am Nachmittag an und man begab sich an die Installation des Betriebssystems. In diesem Fall Microsoft Windows Server 2003. Dieses funktionierte jedoch nicht so, wie man es sich vorstellte und schnell waren ein paar Stunden um. Da hatten wir es schon nach 20 Uhr und jeder Computerfachhandel hatte schon geschlossen.

Hier erblickte ich zum ersten Mal die auswärtige Telefonnummer auf meinem Telefon. Diese war mir unbekannt und ob der Uhrzeit entschied ich, dass der Anrufer sich wohl verwählt habe. Zur Not bleibt ja immer noch der Anrufbeantworter. Kurze Zeit später erhielt ich die E-Mail mit dem oben angeführten Betreff.

Nachdem der Kunde per Mail sein Problem geschildert hatte, bot ich ihm an, uns doch noch einmal anzurufen. Natürlich interessierte mich in erster Linie wie um alles in der Welt der Kunde nach Delmenhorst gekommen war. Auch hier war die Antwort wieder nahe liegend. Auf der Suche nach einer Hilfe oder Hotline für Terra Wortmann Server kam er auf uns. Durch unser offeriertes Angebot eines Notdienstes und 24-Stunden Service, dachte er sich folgende Gleichung: Server gekauft bei PC-SPEZIALIST, der Server ist von Wortmann. Bei meinem PC-SPEZIALIST Partner geht niemand mehr ans Telefon, bei Terra Wortmann ebenfalls nicht. Also wird der Computerfachhandel, der sowohl Terra Wortmann führt, als auch PC-SPEZIALIST ist, den Service für Wortmann übernehmen.

Ich hatte bei dieser doch leicht abgefahrenen Geschichte beschlossen, dass mein telefonischer Gegenüber schon ziemlich verzweifelt sein muss, um aus dem Ruhrgebiet bei uns in Delmenhorst anzurufen und beschloss, sofern es denn möglich ist, ihm unkompliziert zu helfen.

Jeder der so etwas schon einmal versucht hat, wird nachvollziehen können, dass das eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit ist. Zumindest habe ich derartige Dinge unserer Service Werkstatt prinzipiell untersagt. Der Server steht mehrere hundert Kilometer entfernt, man sieht nichts und hat keinen direkten Zugriff auf das Gerät. Als einziger Erfüllungsgehilfe steht einem jemand zur Seite, den man nicht kennt. Im übrigen wurde mir dann auch eröffnet, dass ansonsten nur Apple Geräte zum Einsatz kommen.

Das Problem an sich war dann relativ simpel. Hauptursächlich lag das Problem in der Installation auf einem RAID Laufwerk. Nach Installation der Treiber verabschiedete sich der Server kurze Zeit später, fröhlich winkend, mit einem schönen blauen Bildschirm. Zunächst hatte ich die falschen Serverunterlagen zur Hand. Das in meinen Unterlagen spezifizierte Mainboard war leider nicht verbaut. Nach einer durchaus langen Wartezeit auf den Server des Mainboardherstellers, hier hätte ich jedes Bit zählen oder trinken können, hatte ich dann auch das richtige Handbuch zur Hand.

Von nun an war es quasi nur noch eine Formsache. Schritt für Schritt die Einstellungen kontrollieren, das eingerichtete RAID überprüfen und dem Kunden genau mitteilen, welchen Treiber er installieren soll. Und siehe da, der Server fing an das zu tun, was er schon vor Stunden hätte tun sollen. Zum Abschluss gab es noch ein paar Hinweise zu den weiteren Schritten, damit dann auch nichts mehr großartig schief geht.

Somit haben wir gleich am Wochenanfang unsere gute Tat getan und knapp vor dem Tageswechsel den letzten Kunden glücklich gemacht. Die Rechnung welche der Kunde bald in den Händen hält wird angemessen und fair sein und so sind alle glücklich.

Gemessen an unserer Kundenverteilung sind wir in der Region schon einmal vertreten gewesen, aber wie heißt es so schön: Wer die Musik bestellt, der bezahlt sie auch. Anders ausgedrückt: Leider hat Bremen ein Nachtflugverbot, aber ich könnte mal wieder auf London. Sollte sich jemand berufen fühlen, wir sind da flexibel.

Schnell gut und günstig

20.08.2010

Entliehen bei den Kollegen aus der Hölle:

Aber knapper kann man die Wahrheit nicht ausdrücken.

Kollege: „Kannst du das schnell, gut und günstig umsetzen?“
Ich: „Nein, es gibt nur drei Möglichkeiten: Gut und billig – geht nicht schnell. Gut und schnell – gibt es nicht billig. Schnell und billig – wird nicht gut. Such dir eine aus.“

Geht nicht gibt es nicht, oder wie es doch nicht sein kann.

19.08.2010

Gestern war wieder so ein Tag….

Aus diesem Anlass werde ich heute ein Fernsehprogramm empfehlen, was mir ansonsten fremd ist. Zumindest hat der geneigte Leser noch einmal die Möglichkeit sich eine Folge aus dem Hause RTL anzusehen. Gemeint ist dieses.

Uns ist es eigentlich egal was für ein Schaden vorliegt, oder wem das Gerät gehört. Häufig ist es jedoch hilfreich uns die ganze Geschichte zu erzählen, denn dieses erspart oft eine Menge Arbeit und somit Geld.

1. Ein Klassiker, welcher gestern gleich mehrfach erschien, und ich dachte schon langsam wäre das ausgerottet: “Ich habe da einen Versicherungsschaden und brauche mal ne Bescheinigung, dass das Gerät kaputt ist”. Dieses im Übrigen völlig ohne Gerät. Das geht a) gar nicht und ist b) strafbar.

2. Die Taste von dem Notebook ist einfach abgefallen. Die Taste von dem Notebook war top in Ordnung, nur der darunter liegende Scherenmachanismus war in zwei Stellen so gebrochen, wie ich es noch nicht gesehen habe. Von den fehlende herausgebrochenen Teilen ganz zu schweigen.

3. Die allseits beliebten “Überspannungsschäden”

4. Der besondere Überspannungsschaden: Dieser besteht aus einem PC in Einzelteilen, alle mit einer Staubschicht säuberlich belegt. Dieser funktionierte natürlich bis vorgestern noch. Besonderheit hier: AGP-Mainboard und PCI-Express Grafikkarte

5. Auch mal wieder ein Klassiker: Jemand ist gestolpert und das Notebook fiel vom Tisch und war kaputt.

Plausibel sollte es schon sein.

zu 1. Das geht wirklich nicht, haben wir noch nie gemacht und werden wir nie machen.

zu 2. Auch dieses passiert nicht von alleine, wir sind jedoch gerne behilflich das Gerät wieder zusammen zu flicken. Eine neue Tastatur würde einen besseren Dienst tun.

zu 3. Hier empfehlen wir hier,  hier, hier und hier zu lesen.

zu 4. Bei diesem besonders komplexen Fall warten wir noch auf Antwort und Copperfield und Kollegen. Uns ist zur Zeit weder klar noch plausibel, wir eine derart dichte Staubschicht bei Ausbau oder Nutzung nicht beschädigt werden konnte und eine PCI-Express Grafikkarte im AGP-Steckplatz funktionieren konnte. It’s magic.

zu 5. Ja, durchaus plausibel und passiert relativ häufig. Wenn jedoch das Gerät in der Mitte so durchgebogen ist, dass ein Schraubendreher darunter passt, dass Display von der Mitte aus gerissen ist, dann fehlt wohl noch ein Puzzlestück im Vortrag. Vorschlag: Bei ausgiebiger Betrachtung und Diskussion der gemachten Bilder klingelte es an der Tür. Dieses Geräusch führte zu plötzlichem Erschrecken, welches zur Folge hatte, dass man sich ruckartige drehte. Aus dieser Drehung heraus stieß man gegen das Notebook, welches vom Tisch rutsche. Geistesgegenwärtig gelang es noch das Gerät aufzufangen. Aufgrund der eingesetzten Energie klappte das Notebook zu und in dem Versuch das Gerät festzuhalten verlor man das Gleichgewicht. Bei einem Ausfallschritt stolperte man über den am Boden liegenden Anwesenden “X”, welcher vor Schreck die Beine anzog. Diese Verkettung unglücklicher Umstände führte nunmehr dazu, dass man selber stürzte und mit samt dem Notebook auf einem Knie des Anwesenden “X” landete. Dadurch brach sowohl das Display und verzog sowohl das Chassis. Vergleiche Kinetische Energie.

Das wäre zwar unglaubwürdig, jedoch auch plausibel. Denn hier gelte wieder: in dubio pro reo.

Angebot der Woche: COOLERMASTER HAF X (RC-942-KKN1) nur 162,80€

9.08.2010

Der August ist der Monat der Geschenke und Gewinne!

Neben unserem Gewinnspiel haben wir diese Woche haben wieder ein absolutes Schnäppchen für euch im Angebot.

Das geniale Gehäuse COOLERMASTER HAF X (RC-942-KKN1) für nur 162,80 Euro.


Angebot gültig bis Samstag, den 14.08.2010

Welches Android Handy ist nun das Richtige?

5.08.2010

Wer, wie ich, auf der Suche nach einem Android Handy ist, und immer noch genauso unschlüssig ist, für den haben wir etwas.

Auf dieser Seite von androphones.com gibt es eine wunderschöne Übersicht aller Android Handys.

Sortieren kann man nach Jahr, Verfügbarkeit, Hersteller und so weiter.

Großes Sommergewinnspiel bei PC-SPEZIALIST

2.08.2010

KASPERSKY Lab präsentiert das große PC-SPEZIALIST Sommergewinnspiel!

Gewinne, Gewinne, Gewinne….

So schallt es schon mal von diversen Losständen. Wenn man hinterher feststellt, dass man sich für den Preis der Lose den Gewinnn auch locker hätte selber kaufen können, ist die Ernücheterung da.

Das können wir besser!

Im August 2010 veranstaltet Kaspersky lab mit PC-SPEZIALIST bundesweit das große Sommergewinnspiel. Anders als auf der Kirmes gibt es die Lose kostenlos, umsonst, geschenkt, für lau, frei, ohne Geld oder einfach nur gratis.

Teilnehmen kann jeder, ob Kunde oder noch nicht Kunde. benötigt werden lediglich die Teilnahmekarten / Lose. Und die gibt es wo? Genau hier bei uns im Store.

Also die Teilnahmekarte abholen, freirubbeln und auf der Gewinnspielseite im Internet teilnehmen.

Ach, fast hätten wir das Wichtigste doch noch vergessen, aber das kommt bekanntermaßen immer zum Schluß. Was gibt es zu gewinnen?

Die Hauptpreise:

1. Preis ist ein 15,6″ /  39,62cm Notebook Lenovo IdeaPad U550 M25C3GE
2. – 4. Preis Ein Energispar Monitor von AOC, den AOC E2236VWA
5. – 7. Preis Ein 4-in-1 Multifunktionsbusinessdrucker von Epson, den Epson Stylus Office BX610FW

und zu all dem haben wir noch Sofortgewinne, welche es bei Erfolg direkt bei uns im Store gibt. Dieses sind hochwertige Sommer- oder Strandsets von APC, sowie Vollversionen der nagelneuen Kaspersky Internet Security 2011.

Also, ab zu uns in unseren Store am Hasporter Damm, denn die Teilnahmekarten sind begrenzt.

Geänderte Öffnungszeiten am Samstag, den 07.08.2010

1.08.2010

Aufgrund der Einschulung unseres Junior Chefs und dem derzeitigen Urlaubs- und Krankenstand haben wir erstmalig seit nunmehr fast 8 Jahren Samstag, den 07.08.2010 vormittags geschlossen.

Um Ihnen den gewohnten Service zu bieten haben wir uns entschlossen, die “Fehlzeiten” nach hinten zu verlängern.

Öffnungszeit Samstag den 07.08.2010:

13:00 Uhr – 17:00 Uhr

Alltag eines Servicetechnikers: Notebook Reparatur bei defektem Gerät Teil II

31.07.2010

Fortsetzung der Notebookreparatur.


Nun schauen wir uns mal das Notebook weiter an.

Hier sieht man unter der Taste “P”, dass das Silikonhütchen völlig unbeschädigt ist.  Nun hat Silikon die Eigenschaft thermisch relativ resistent zu sein. Aber bemerkenswert ist hier neben der Bauteilen aus Silikon auch die Tastenaufnahme mit dem Scherenmechanismus. Auch diese ist völlig unversehrt und nicht mit Hitze in Berührung gekommen.

Das ist merkwürdig. Selbst die schwarze Isolierfolie, welche die Tasten und deren Mechanismus von der darunter liegenden Leiterbahn trennt, ist weder zusammengezogen noch beschädigt. Wer nun Langeweile hat und eine Tastatur zuviel, der mag einmal eine Taste und ihre Bestandteile auf eine Herdplatte legen und diese erwärmen. Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

Um es vorweg zu nehmen: Es wird bestialisch stinken und: Folie und Tasten werden sich in etwa zur gleichen Zeit beginnen zu verformen…..

Alles in allem ein nicht alltägliches Fehlerbild.

Nun lösen wir die Tastatur aus ihrer Fassung und schauen uns diese ebenfalls einmal näher an.
Das erste was überrascht, denn die Fehlerbeschreibung sagte ja aus das der Schaden über Nacht von selbst gekommen ist und somit nur vom Notebook stammen kann, ist dass das Datenkabel der Tastatur ebenfalls völlig unversehrt ist. Gemäß der Aussage müsste dieses jedoch näher an der thermischen Quelle gelegen haben, als die Tasten.

Nun, wo wir die Tastatur entfernt haben, schadet es natürlich auch nicht, sich den darunter liegenden Bereich anzusehen. Auch hier findet sich so manches, was man nicht unbedingt unterhalb einer Notebooktastatur erwartet. Hier fallen zunächst die Reste von Flüssigkeiten oder Kondensat ins Auge. Da laut Bekunden in das Gerät nichts hereingelaufen ist, ist dieses sehr merkwürdig…….

Auch im unteren Bereich der Tastaturauflage ergibt sich ein ähnliches Bild. Die Platine, die Kabelzuführungen und die Isolierfolie sind völlig unbeschädigt. Rechts davon sind ebenfalls Rückstände einer “öligen” Flüssigkeit zu sehen. Nein, es sind keine Fingerabdrücke.

Augenscheinlich hat hier keine thermische Einwirkung stattgefunden. Zumindest sind die Bleche bis auf einen ganz kleinen Teil oberhalb des DVD-Laufwerkes unversehrt. Und eben alle anderen leichter schmelzbaren und thermisch leicht verformbaren Objekte unbeschädigt. Sollte es sich hier um einen Fall von Pyrokinese handeln? Oder gar Cäsium mit Wasser in Berührung gekommen sein? Fragen über Fragen….

Nun ich glaube zumindest Cäsium können wir als Auslöser aus verschiedenen Gründen verneinen.

Nun möchten wir euch auch die Rückseite der Tastatur nicht vorenthalten. Diese zeigen noch deutlicher das Bild der Flüssigkeiten.

Zu dieser Flüssigkeit und Ablagerungen kommt dann im linken unteren Bereich der Tastatur noch eine weitere Flüssigkeit. Diese ist unterhalb des Pins, rechts als Tropfen und links schon verlaufen, zu erkennen. Ebenfalls gut zu erkennen ist unterhalb des ersten Tropfens die Verkrustung am Rand der Tastatur. Einen Zentimeter weiter rechts befindet sich der Überrest von kondensierter Flüssigkeit.

So bleibt uns für heute nur ein Zwischenfazit:

Wir haben ein Notebook mit augenscheinlich pyrokinetischen Fähigkeiten seiner Tastatur.
Wir haben Flüssigkeit und Kondensat in einem Gerät welches nie einer Flüssigkeitszufuhr ausgesetzt war.
Und zum Schluss haben wir einen Duft aus diesem Gerät. Dieser Duft befindet sich nur im rechten Bereich unterhalb der Tastatur. Leider ist es uns noch nicht gelungen, diesen näher einzugrenzen oder zu erkennen. Fest steht jedenfalls, dass dieser Geruch in die Richtung mild oder lieblich geht. Aber was es ist oder war ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ungeklärt.

Es bleibt also ein Gerät welches selbstauslössend Feuer und Flamme ist und dabei noch gut duftet…..



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