Am vergangenen Montag, den 12.07.2010 berichteten wir über die drastische Zunahme von Spyware.
Was als Aufklärung, oder besser Information gedacht war, hat sich im Laufe der letzten Woche deutlich bestätigt.
Stellen wir uns einmal vor, dass es regnet oder regnen könnte. Was tut man nun? Genau man nimmt einen Regenschirm um sich zu schützen und ein Eindringen von Flüssigkeit und Feuchtigkeit zu vermeiden.
Das ist gut. Weniger gut ist es hingegen den gleichen Schutz für seine Computer zu verwenden. Ein Schirm schützt wohlweise vor Regen oder Sonne, jedoch kaum vor Spyware, Malware und Konsorten.
Hier das Fazit der letzten Woche:
Fakt 1:
37 Werkstattaufträge mit Wurm, Spyware, Malware, oder sonstiger von Schadsoftware betroffener Systeme.
Fakt 2:
Ausnahmslos alle Betreiber der betroffenen Geräte vertrauten auf einen Regenschirm, in Form von Antivir, zum Schutz ihrer Geräte.
Nun zu behaupten, dass Antivir nutzlos sei, werde ich öffentlich nicht tun, jedoch sprechen die Fakten für sich. Weiterhin interessant ist, dass 35 der 37 Geräte über aktuelle Patche und Sicherheitsupdates verfügten. Bekanntermaßen sind wir Verfechter der Security Software von Kasperksy. Neben der Tatsache, dass uns Kaspersky schon über Jahre zuverlässig selbst schützt, kam eben auch in der letzten Wochen noch ein weiterer Punkt hinzu: Herr, nennen wir ihn mal, “IchTrauNichtsWasKostenlosIst” brachte das Notebook seiner Tochter. Dieses war ebenfalls gegen Regen und Sonnenstrahlen geschützt und vermeldete brav: “Alles in bester Ordnung”. Nur der Computer von Herrn “IchTrauNichtsWasKostenlosIst” läutete jedesmal Sturm, wenn er auf das Notebook seiner Tochter zugriff.
Dieses sollte Beispiel genug sein.
Nun haben wir häufiger mal die Situation, dass wenn wir sagen, dass sich doch besser eine vernünftige Schutzsoftware angeschafft werden solle, dass das Argument fällt: “Das kostet aber Geld”.
Von der Tatsache einmal abgesehen, dass diese nunmal die Grundlage aller gewerblichen Tätigkeiten ist und davon einmal abgesehen, dass kleine und große Programmierer auch eine Familie zu ernähren haben, machen wir jetzt einmal eine kleine Rechnung.
Gesamtaufwand über alle Betroffenen für die Reinigung, Entfernung der Schadsoftware und Wiederherrstellung Ihres Systems, inkl. Reinigung diverser verseuchter Backups:
2770 Euro
Dem gegenüber gestellt der Aufwand für eine einzelne Kaspersky Lizenz pro Computer, bei Mehrfachlizenzen wird es ja noch deutlich günstiger:
1475 Euro
Da frage ich mich jetzt doch ernsthaft: Was hat denn jetzt Geld gekostet? Die Nutzung von “kostenloser” Software, oder sinnvoll “etwas” Geld zu investieren und in Ruhe seiner Arbeit nachgehen zu können? Denn auch dieser Punkt des Geräteausfalls wird häufig vergessen. Es kommt der Punkt, an dem der Ausfall richtig Geld kosten kann. An dieser Stelle noch einen Gruß an den Mann mit der Meisterprüfung. Hier war es grade noch rechtzeitig.
So ergibt sich maximal 1475 Euro ausgegeben und mindestens 1295 Euro gespart. Mehr geht nun wirklich nicht. Und dass sollte jedem sein eigener Schutz wert sein.
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Rückblick auf die drastische Zunahme von Spyware – via #twitoaster http://pcspezialist-delmenhorst.de/2010/...
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