
… oder Windows 7 ist eindeutig besser als Windows Vista
Seit einigen Tagen steht ja die Beta-Version von Microsofts neuem Betriebssystem zum Download bereit, und wenn ich die Nachrichten heute richtig mitbekommen habe, hat Miccrosoft die Downloadphase noch verlängert.
Auch wir haben natürlich schon einen Blick auf die neue Version geworfen. Die Klagen über Vista hören ja bis heute nicht auf. Dem entsprechend hoch sind natürlich die Erwartungen an das neue System. Viele unserer Kunden bemängelten den überaus heftigen Hardware Hunger von Windows Vista und blieben bei XP. Das funktioniert zwar, aber die Hardware wächst weiter, die Spiele für unsere tollen Kisten werden weiter entwickelt und so weiter und so fort. Und wer einmal eine wunderschöne DirectX10 Grafik im direkten Vergleich zu DirectX9 gesehen hat, überlegt ob der Geschwindigkeitsvorteil des restlichen Systems wirklich so wichtig ist.
Aber mit Windows 7 soll ja alles besser und schneller sein. Daher haben wir auch keinen High-End-Rechner genommen um es zu testen, sondern schon ein etwas betagteres Modell.


So ein Pentium 4 dürfte noch bei einigen zu Hause rumstehen und 512MB Arbeitsspeicher sind heute schon lange nicht mehr “State-of-Art”.
Die Oberfläche erinnert oder gleicht der von Vista, die Besonderheiten einmal weggelassen. Dieses ist ja auch nicht verwunderlich, denn Windows 7 basiert ja nun quasi auf Vista. Subjektiv gesehen ist Windows 7 schneller als Vista. Wir haben dieses auf ein paar Rechnern nachgemessen konnten jedoch keinen exakten Unterschied festmachen. Die Differenz lag beim Starten zwischen 45 und 4 Sekunden.
Was hingegen sofort auffiel: Windows 7 fühlt sich “agiler” an. Die Fenster öffnen sich schneller, der Explorer deutlich schneller. Selbst ein Notebook mit Core2Duo, 1024MB, aber Vista als System kam um Längen nicht hinterher. Hier scheint also die Redmonder Optimierungscrew deutliche Arbeit geleistet zu haben.
Die Verwaltung und Einrichtung von Netzwerken ist zum Leidwesen für uns Fachhändlern
jetzt mit der Homegroup richtig einfach geworden.


Etwas verwirrt waren wir bei der Taskleiste. Seit jeher bekannt, werden alle offenen Programme angezeigt. Unter Windows 7 geschieht dieses jedoch nicht mehr mit Anzeige des Namens, sondern nur noch mit dessen Logo. Als Alternative zur Schnellstartleiste steht jetzt eine Anpinnfunktion zur Verfügung. Jeder der sich nicht nur mit Windows befasst, kennt dieses Verhalten z.B. von MacIntosh Leopard oder diversen Linux Desktopmanagern. Aber besser spät als nie, es wäre ja nicht die erste Funktion, welche MacIntosh eingeführt und Mircosoft übernommen hätte. Solange es funktioniert und in der täglichen Anwendung Vorteile bringt, soll es Recht sein.
Teilweise wurden die windowseigenen Programme optisch überarbeitet. So sieht jetzt z.B. das Programm Paint der allgemeinen Office 2007 Version von der Oberfläche recht ähnlich. Wem es gefällt, ich trauer immer noch der 2003er hinterher. Sprich ich suche heute noch manche Funktion.
Weitere neue Funktion: Die Bibliotheken.
Windows 7 verfügt jetzt über sogenannte Bibliotheken. In diesen kann man seine Bilder, Dokumente, Musik und Videos verwalten. Diese werden wie bisher auch zunächst hinzugefügt. Dann wird ein Suchindex erstellt und per Suche findet man diesen dann automatisch in der Bibliothtek. Sehr nett ist dieses bei Wechseldatenträgern. Wird dieser abgezogen taucht der Titel nicht mehr auf. Er erscheint erst wieder, wenn der Datenträger wieder angeschlossen ist. Das erleichtert die Suche ungemein.

Danke, danke, danke nach Redmond für eine weitere Verbesserung! Windows Vista brachte die Benutzerkontesteuerung mit. Als Folge dieser “poppte” alle Nase lang ein nettes Fenster auf, und fragte ob man sich denn auch sicher sei, was man da grade tue. Ultranervig das Ding. Und was passiert mit noch so gut gedachten Dingen, die den täglichen Arbeitsablauf unnötig stören? Richtig sie werden entfernt. Windows Vista brachte die Funktion netterweise gleich von Haus aus mit. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Dieses wurde in Windows 7 absolut verbessert. Die Funktion ist natürlich nachwievor vorhanden. Jedoch lässt sich diese ab sofrt konfigurieren und anpassen, so das man eine Kontrolle darüber hat, wann der Wächter warnen soll und wann nicht.
Letztes Highlight für Administratoren: Die Windows Powershell V2.
Diese findet jetzt automatisch Einzug in Windows 7. Die Powershell gab es zwar auch schon für Vista und rudimentär für XP. Jedoch mußte sie hier manuell nachinstalliert werden. Seit Windows 7 gibt es sie gleich mit dabei. Meiner Meinung nach ein unverzichtbares Werkzeug.

Fazit:
Gut gelungene Vorab-Version. Windows 7 ist schnell und agil wie XP und dabei optisch schön wie Vista.
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Tags: Beta, Betriebssystem, Microsoft, Test, Vista, Vorab, Windows 7, XP


